Winterdienst beschimpft und bedroht

Von: sis
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Kreuzau. Der Bauamtsleiter sprach vor den Kreuzauern Ratsvertretern klare Worte: „Mir fehlt jegliches Verständnis für die Beschimpfungen und teilweise sogar Bedrohungen durch vereinzelte Bürger.”

Siegfried Schmühl verteidigte die Mitarbeiter einer Bogheimer Firma, die mit dem Winterdienst in der Gemeinde beauftragt ist: „Rund um die Uhr war die Firma mit bis zu fünf Fahrzeugen unterwegs. Die Mitarbeiter haben deshalb Dank verdient.” Die Ratsvertreter spendeten Beifall.

Dass der bisherige Winter ein ungewöhnlicher war, belegte Schmühl mit Zahlen: Zwischen 2005 und 2009 kostete der Winterdienst die Gemeinde im November und Dezember ohne Streumittel durchschnittlich 22.000 Euro. Die gleichen Kosten für den Dezember 2010 beliefen sich auf 182.000 Euro. Außerdem habe die Gemeinde statt 75 Tonnen Salz, die in den vergangenen Jahren nie verbraucht wurden, 125 Tonnen geordert.

Die aber waren schon Anfang Dezember komplett verbraucht. Erst sechs Wochen später wurde die Nachbestellung ausgeliefert. Weil die Kommune auf Granulat auswich, das Eis nicht auftaut, kam es bei den wechselnden Temperaturen in den Nebenstraße zu Problemen.

Auch widersprach Schmühl Behauptungen, Kreuzau habe bis zu 300 Euro pro Tonne gezahlt. Es waren 63 beziehungsweise 66 Euro. Schmühl versprach, in der Sitzung des Bauausschusses im März das Thema Winterdienst ausführlich zu behandeln.

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