Schmidt - Wildpark Schmidt: Mufflon-Nachwuchs lässt auf sich warten

Wildpark Schmidt: Mufflon-Nachwuchs lässt auf sich warten

Von: gkli
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Wildpark-Betreiber Willibert Scheidtweiler wartet täglich auf Nachwuchs bei den Mufflons. Nur bei den Ziegen springen bereits kleine Zicklein umher. Eine weiße Hirschkuh scheint auf den Frühling zu warten. Foto: gkli
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Wildpark-Betreiber Willibert Scheidtweiler wartet täglich auf Nachwuchs bei den Mufflons. Nur bei den Ziegen springen bereits kleine Zicklein umher. Eine weiße Hirschkuh scheint auf den Frühling zu warten. Foto: gkli
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Wildpark-Betreiber Willibert Scheidtweiler wartet täglich auf Nachwuchs bei den Mufflons. Nur bei den Ziegen springen bereits kleine Zicklein umher. Eine weiße Hirschkuh scheint auf den Frühling zu warten. Foto: gkli
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Wildpark-Betreiber Willibert Scheidtweiler wartet täglich auf Nachwuchs bei den Mufflons. Nur bei den Ziegen springen bereits kleien Zicklein umher. Eine weiße Hirschkuh scheint auf den Frühling zu warten. Foto: gkli

Schmidt. Die Spannung steigt von Tag zu Tag. Normalerweise entdecken von Anfang bis Mitte März immer eine ganze Reihe Frischlinge, Kitze und Lämmer im Wildpark Schmidt das Licht der Welt. „Doch in diesem Jahr tut sich noch nichts, die Kleinen sind spät dran“, wundert sich Willibert Scheidtweiler, der Betreiber des Parks.

Jeden Morgen, wenn er seine Runde fährt und Futter an die Tiere verteilt, schaut er nach, ob nicht ein paar kleine Ausgaben von Hirsch, Wildschwein und Mufflon neben den großen Tieren hertrappeln. Aber nichts zeigte sich bisher.

Nachwuchs gab es bereits bei den Ziegen. Die kleinen, weißen Zicklein mit dem ausgeprägten Fell an den Beinen und dem weichen Fell an Kopf und Körper sind erst wenige Wochen alt. Sie hüpfen und springen ausgelassen neben den Muttertieren herum. Ihrer Art wird eine kleine Felsformation im Park gerecht, die sie mühelos erklettern und auf der sie sich gerne niederlassen, um Sonne zu tanken. Ziegen lieben es, sich zu sonnen.

„Die Zeit des Futterverteilens ist für mich die schönste Zeit am Tag im Park“, sagt der 62-jährige Tierhüter. Drei Stunden lang fährt Willibert Scheidtweiler in der Regel im 110 Morgen großen Gelände des Wildparks herum und verteilt Heu in Form von großen Rundballen, Futterrüben und Futtermöhren, Kraftfutter in Form von kleinen Pellets und gemahlenes Altbrot. Gefüttert wird im Winter, beigefüttert wird aber auch im Sommer, dann kommt Grasschnitt mit auf den Speiseplan. Auf diesen morgendlichen Touren genießt der Tierfreund die Nähe zu seinen rund 150 Schützlingen und schaut, dass es allen gutgeht. Doch weiß er aus Erfahrung: „Wildtiere sollte man nicht zu sehr zähmen, sonst verlieren sie den Respekt. Dann schlägt die Zuneigung um, und die Tiere der freien Wildbahn können aggressiv werden.“

1968 wurde der Wildpark in Schmidt von Ewald Stollenwerk, Willibert Scheidtweilers Schwiegervater, eröffnet. 1977 nahm der heutige Betreiber als Wildheger im Park seine Arbeit auf. 1988 übernahm er die Einrichtung mit seiner Frau Lilli, geborene Stollenwerk. Über drei Täler erstreckt sich das Gelände, in dem eifeltypisches Schalenwild, aber auch Wasserwild, Kaninchen, Meerschweinchen und Hühnervögel wie etwa ein Goldfasan beheimatet sind.

Der Spaziergang durch das Gelände auf dem ausgeschilderten Rundweg ist 4,8 Kilometer lang. Er führt durch Mischwald mit Tannen, Buchen, Eichen und Birke. Wer Glück hat, ist vielleicht diesmal der Erste, der den Nachwuchs erspäht. Scheidtweiler: „Das geht bei den Wildtieren ja ganz flott. Die Kleinen werden geboren, trocken geleckt und sind eine halbe Stunde später schon auf den Beinen.“

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