Wiesencamp: OVG urteilt Mittwoch

Von: red
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Die Polizei hofft auf Zeugen, die gesehen haben, wie die Barrikaden errichtet wurden. Foto: Polizei

Morschneich/Münster. Die Verhandlung über die Zukunft des Wiesencamps am Hambacher Forst soll am Mittwoch wie geplant stattfinden. Das bestätigte am Freitag ein Sprecher des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster auf Anfrage unserer Zeitung.

Der vom Wieseneigentümer beklagte Kreis Düren habe am Freitag zwar seine Räumungsverfügung und damit einen Teil des Verfahrens als erledigt bezeichnet; jedoch stehe ein anderer Teil des Verfahrens noch zur Entscheidung aus, sagte der Sprecher. Konkret geht es darum, ob der Wieseneigentümer künftig dafür zu sorgen hat, dass keine baulichen Anlagen mehr auf seiner Wiese errichtet werden.

Die Verhandlung beginnt am Mittwoch um 14.30 Uhr am OVG – sofern die erst in dieser Woche bestellten neuen Anwälte des Wieseneigentümers nicht noch kurzfristig eine Vertagung beantragen.

Derweil bittet die Ermittlungskommission Hambach der Aachener Polizei nach den jüngsten Attacken um Hinweise aus der Bevölkerung. Am Dienstag hatten Braunkohlegegner unter anderem Barrikaden errichtet, die aus Erdaushub, Wurzelwerk und Bauschutt bestanden. Die Polizei geht davon aus, dass das Schuttmaterial von einer Baustelle stammen könnte.

Da es kurzfristig dort abgeladen worden sein muss, ist es wahrscheinlich, dass die Täter es aus einem zumindest kleinen Lkw, eventuell mit Kippvorrichtung abgeladen haben. Hinweise an: Telefon 0241/957735307, außerhalb der Bürozeiten 0241/95770.

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