Wiederbelebte „Insider Galerie“: Experimente mit Acryl, Aquarell und Öl

Von: Bruno Elberfeld
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Malerin Monika Hahlbrock mit ihrem Laudator Wolf Hahlbrock vor dem Bild „Stadtleben“. Foto: bel

Düren. „Viel zu viele Künstler, Maler, Musiker, Schriftsteller“, sagte Monika Hahlbrock in der für Ausstellungen wiederbelebten „Insider Galerie“, „machen das Schlechte zum Gegenstand ihres Tuns“. Sie möchte, fuhr die Malerin bei der Vernissage fort, für die gute Sache malen, damit Frieden, erwachsen aus positivem Denken, sich auf der Erde ausbreite.

„Die Menschen haben mal wieder ein bisschen Wärme nötig“, ist Hahlbrocks großer Wunsch.

Ihre mittelformatigen Gemälde transportieren Freude am Dasein, aber hier und da auch Sorgen. Da hängt unübersehbar der bunte Vogel – ein Ausbund an farbiger Fröhlichkeit. Auf der gegenüberliegenden Seite sprechen düstere Bilder von der Vereinsamung der Menschen in den Häuserschluchten, mit „Stadtleben“ untertitelt.

Mit Acryl, Aquarell und Öl auf Leinwand experimentiert Monika Hahlbrock. Sie möchte nicht in irgendeiner künstlerischen Schublade verschwinden, sondern weiter nach neuen Wegen suchen, mit Formen und Farben und Materialien.

Woher kommt das Helfer-Gen, das Monika Hahlbrock immer wieder auf verschiedene Art und Weise zum Ausdruck bringt? Ihr Gatte, Wolf Hahlbrock, einer der letzten Schüler Salvador Dalis, erklärte es in der Laudatio bei der Ausstellungenseröffnung. Malerin ist nicht der zuerst erlernte Beruf der Ausstellerin. Sie war als Physiotherapeutin mit speziell neurophysiologischer Ausbildung tätig, war als Werbeleiterin unterwegs und entwarf Plakate. Sie kam, so Wolf Hahlbrock, mit kranken Menschen in Kontakt, arbeitete mit psychisch kranken Kindern und Erwachsenen.

So habe seine Frau viele Traumata kennengelernt. Das Ergebnis: Monika Hahlbrock verarbeitet in ihren Werken ihre Erlebnisse und versucht, traumatisierten Menschen zu helfen. Die Künstlerin hat ihre Werke unter anderem in Berlin, Köln, Unkel und Monschau ausgestellt. Und weil aus allen Stücken ihre Menschlichkeit durchschien und noch durchscheint, erhielt sie von einer Europäischen Akademie den Ehrentitel „Malerin der Herzen“.

Die Bilder in der Galerie am Ellernbusch 25 sind zu sehen bis zum 21. Mai, täglich von 9 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung unter der Telefonnummer 02421/67123.

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