Wettbewerb „Auswahlspiele“ des (DTKV) in der Musikschule Düren

Wettbewerb „Auswahlspiele“: Junge Musiker helfen sich gegenseitig auf der Bühne

Von: km
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Jesse Ninseko Herzog (8) präsentiert drei Stücke auf der Violine und wird von Tabea Klees (17) am Klavier begleitet. Foto: Kim Statzner

Düren. An Klavier, Violine, Viola, Blockflöte, Fagott, Klarinette, Querflöte und Bariton konnten sich am Sonntag 31 junge Musiker in der Musikschule Düren beim Wettbewerb „Auswahlspiele“ des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV) Köln/Aachen beweisen. Die Veranstaltung fand nun schon zum 39. Mal statt.

„Die Jury besteht aus den Kolleginnen und Kollegen, wobei aber niemand seine eigenen Schüler beurteilt“, erklärt Georg Kugler, Vorsitzender des Bezirksverbandes. „Wie in jedem Jahr werden die Gewinner zu unserer Konzertreihe junges Konzertpodium eingeladen.“ Ihm ist wichtig, dass es bei aller Bewertung, angelehnt an die Vorgaben von „Jugend musiziert“, immer noch das Musizieren im Vordergrund steht.

Jesse Ninseko Herzog ist acht Jahre alt und bestritt am Sonntag nicht seinen ersten Wettbewerb. „Ich spiele Geige seit fünf Jahren“, sagt er und versichert sich noch einmal bei seiner Mutter, ob er sich auch nicht verzählt hat. Trotzdem ist er ein bisschen nervös, denn er eröffnet die zweite Runde nach der Pause. Jesse tritt in der Kategorie Violine in der Altersgruppe 1b mit Stücke von Vivaldi, Dvorak und Bartók an.

Begleitet wird er dabei von Tabea Klees am Klavier. Die 17-jährige ist selbst ein alter Hase was Musikwettbewerbe angeht, denn sie spielt, seit sie vier Jahre alt ist. „Zuerst habe ich immer meine Geschwister begleitet, und dann haben mich auch Jesse und sein Bruder gefragt“, erklärt sie. „Es macht so viel Spaß gerade mit den Kleinen zu spielen. Sie haben so viel Energie und Freude und ich unterstütze sie sehr gerne.“ Vor eigenen Fehlern hat Tabea keine Angst: „Ich bin da, damit die anderen sich sicher fühlen“, lacht sie.

Kurz vor dem Auftritt steigt dann sowohl die Anspannung, als auch die Konzentration. Auch Jesse, der seinem Bruder noch beim Einspielen zusah, wird merkbar zappelig. Sobald aber die ersten Töne der Geige erklingen, läuft alles wie geplant und er verzaubert die Zuschauer mit seinem gefühlvollen Spiel.

Nach dem Aufritt herrscht allgemeines Glücksgefühl. „Ich bin zufrieden“, sagt Jesse lächelnd. Ein kleiner Perfektionist ist er aber schon, denn er versucht sofort seine Fehler zu zählen. Tabea ist dagegen einfach nur stolz auf die tolle Leistung. Während Jesse jetzt entspannt seinem älteren Bruder zuhört, stehen für sie noch weitere Auftritte als Begleitung auf dem Plan. Die Ergebnisse aller Teilnehmer können unter www.k-ac.dtkv-nrw.de eingesehen werden.

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