Wettbewerb: Alles dreht sich um den Biber

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Vor 100 Jahren war der Biber in der Nordeifel ausgerottet, heute hat er dort wieder eine Heimat. Bio-Station und Kunstakademie haben zu einem Kunstwettbewerb rund um das Tier aufgerufen. Foto: imago/Olaf Wagner

Nordeifel. Bereits zwei Monate vor dem letztmöglichen Abgabetermin am 12. April wurde das erste Objekt des Kunstwettbewerbs „Biber sucht Kunst“ bei der Kunstakademie Heimbach eingereicht. Der im Vorjahr gestartete Wettbewerb kommt somit in die nächste Phase, und die zahlreichen Anmeldungen von Schulen und jugendlichen Kursgruppen deuten auf eine rege Beteiligung aus den Regionen Aachen, Köln, Bonn und Nordeifel hin.

„Wir sind sehr erfreut über diese erste, qualitativ sehr wertige Einreichung einer Kursgruppe Zehn- bis Zwölfjähriger aus dem Raum Düren. Im Rahmen eines Projektes ist das ‚Biberpost-Werk‘ entstanden. Jeder Jugendliche hat mittels einer Styreneplatte ein Hochdruckmotiv umgesetzt. Zwölf Motive bilden in einer Collage auf Packpapier als Briefmarkenblock das gelungene Gesamtwerk“, sagt Professor Günther Zehnder von der Kunstakademie.

So wie die Biber mit großem Einfallsreichtum und Geschick Landschaften gestalten, sind im Rahmen des EU-Projektes „Netzwerk Naturerlebnis Biber in der Nordeifel“ Kinder und Jugendliche zum großen „Biber sucht Kunst“-Wettbewerb eingeladen. Dieses Kooperationsprojekt der Biologischen Station mit der Kunstakademie reiht sich in eine Serie von Veranstaltungen rund um den Biber ein. Dieser hat nach seiner Ausrottung vor 100 Jahren heute wieder in der Nordeifel eine Heimat. Alle Informationen hierzu sind unter www.eifelbiber.com zu finden.

„Mit dem Kunstwettbewerb möchten wir für das Zusammenleben von Mensch und Tier sensibilisieren und vor allem Kindern und Jugendlichen die Themen Naturschutz und Artenvielfalt nahebringen. Dort wo der Biber auftaucht, geht‘s der Natur gut“, sagt Dr. Lutz Dalbeck von der Bio-Station.

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