Düren - Westkampfbahn-Modernisierung: Warten auf das Votum der Stadt

Westkampfbahn-Modernisierung: Warten auf das Votum der Stadt

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:
Die bestehende Tribüne auf de
Die bestehende Tribüne auf der Westkampfbahn würde im aktuellen Ausbaukonzept erhalten bleiben, müsste aber modernisiert werden. Foto: ja

Düren. Seit der Absage des Landes, die ambitionierten Pläne zur Modernisierung der Westkampfbahn finanziell zu unterstützen, ist klar: Ein Ausbau ist nur mit Unterstützung der Stadt Düren möglich.

Bereits im Mai hat der GFC Düren 99 bei der Stadt deshalb beantragt, eine abgespeckte Variante im Volumen von zwei bis 2,5 Millionen Euro mit einer Million Euro aus Mitteln der Landessportpauschale zu bezuschussen. Neben dem Bau eines Kunstrasenplatzes und einer kleinen Tribüne gehören auch die Überarbeitung der vorhandenen Spielfelder und die weitere Sanierung der bestehenden Tribüne sowie der Umkleiden zum Konzept.

„Wie vor Jahren bei der Finanzierung des Sportheims des FC Niederau könnte die Stadt einen Kommunalkredit aufnehmen und über Jahre aus der Sportpauschale tilgen”, erklärt Henner Schmidt, Vorsitzender des GFC Düren 99 und der SPD-Stadtratsfraktion. Rund 250.000 Euro überweist das Land NRW der Stadt jährlich, so dass auch noch Mittel für andere Anlagen zur Verfügung stünden.

Passiert ist seitdem nichts, sehr zum Leidwesen auch von Landrat Wolfgang Spelthahn, der sich in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreissportbundes (KSB) seit Jahren für eine Modernisierung der Westkampfbahn einsetzt, um bestmögliche Rahmenbedingungen für ein ganzjähriges Vereins-, Schul- und Blindensportangebot in Düren zu schaffen. Neben der Zusage des Behindertensports, sich finanziell an dem Projekt zu beteiligen, hat er weitere Geldgeber aquiriert, wartet aber wie der Verein nach wie vor auf ein Signal aus dem Rathaus.

Nach Monaten des Stillstands scheint jetzt offenbar Bewegung in das Thema zu kommen. Denn lange kann eine Entscheidung auch mit Blick auf potenzielle Geldgeber nicht mehr aufgeschoben werden. Schmidt hofft, dass im Sportausschuss Mitte März, spätestens aber im Rahmen der Ratssitzung Ende März klar ist, wohin die Reise gehen wird. Eine eindeutige Positionierung der CDU-/FDP-Mehrheit steht trotz erster Vorgespräche noch aus. Gespannt wartet man nicht nur dort auf die Vorlage der Verwaltung.

Nach einer vom KSB in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie ist die Westkampfbahn aufgrund der Infrastruktur und des Entwicklungspotenzials die am besten geeignete Anlage, um das Sportangebot zu bündeln. Dazu passt, dass die privaten Mitbesitzer gerade erst einen Pachtvertrag unterschrieben haben, der eine sportliche Nutzung in den kommenden 25 Jahren garatiert. Und klar ist auch: Eine modernisierte Anlage könnte von allen Vereinen genutzt werden.

Sie würde zudem die strengen Auflagen erfüllen, die der DFB an Stadien ab der NRW-Liga stellt und die Voraussetzungen für höherklassigen Fußball schaffen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert