Wenn „Lisbett Möchtegern“ auf Brautschau geht . . .

Von: kel
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Als „Ne Mann us de Klippe“ sorgte Matthias Dohmen für Lacher bei der Sitzung der KG „Ahle Schlupp“. Beim Auftritt der Prinzengarde erlebten die Besucher 24 junge Damen und einen Tanzmajor: Foto: Keldenich
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Als „Ne Mann us de Klippe“ sorgte Matthias Dohmen für Lacher bei der Sitzung der KG „Ahle Schlupp“. Beim Auftritt der Prinzengarde erlebten die Besucher 24 junge Damen und einen Tanzmajor: Foto: Keldenich

Kreuzau. Die Rolle des „Eisbrechers“ in den Sitzungen der Kreuzauer KG „Ahle Schlupp“ kennt Manfred „Menn“ Kempen seit Jahren. So bereitete der Geschäftsführer der Gesellschaft und Ortsvorsteher in Kreuzau mit dem Lied „Dat es Heimat“ mit einem auf den Ort bezogenen Text den Weg zum Einzug des Prinzen Frank I.

Für den „urwüchsigen und traditionellen Fastelovend auf anspruchsvollem Niveau“ garantieren traditionell ausschließlich die rund 150 aktiven Mitglieder der KG, die ein fünfstündiges Programm auf die Beine stellten, das die Sitzungspräsidenten Peter Kaptain und Willi Wink präsentierten. Am Ende der vier Sitzungen der Session werden rund 1600 Besucher in die Festhalle gekommen sein.

So waren die Vorträge natürlich auch von Lokalkolorit und Bezüge zur eigenen Gesellschaft geprägt. Der Handwerker-Chor, in dem die Übriggebliebenen der früheren „Oper“ sangen, erfreute mit kölschen Liedern und nahm dabei unter anderem Bezug auf den Beruf des Prinzen. Die „Föttchesföhler“ begeisterten mit der Parodie einer „kleinen Sitzung“, bei der das Double von Präsident Peter Kaptain sein Vorbild prächtig durch den Kakao zog.

Sie erhielten ebenso kräftigen Applaus wie die Lieder von Ulrike Müller, der Gesangsgruppe „Stäänschluppe“ und der Stimmungsband „Raderdoll“, die mit einem Feuerwerk an kölschen Liedern die erste Sitzung ausklingen ließ.

Für Lacher sorgten die Vorträge von Mattias Dohmen als „Ne Mann us de Klippe“, Uschi Bauer als „Lisbett Möchtegern“ auf Bräutigam-Schau und Willi Wink als „Ne Bekloppte“. Was fürs Auge boten unter anderem Mariechen Anne Nolde, der Funkenknubbel „blau-weiß“ und die Schautanzgruppe „Ladykracher“. Eng wurde es auf der Bühne, als die Prinzengarde einzog. 24 junge Damen und ein Tanzmajor begeisterten mit einem furiosen Tanz. Genau wie die Männergarde „Schermedröht“ mit einem Stimmungstanz auf „Klompen“ zu Ehren ihres verhinderten Trainers. Der heißt nämlich Frank Dreßen und saß auf dem Thron des Prinzen neben ihnen auf der Bühne.

Was Karnevalisten in Kreuzau außerhalb der Session machen, klärte sich kurz vor der Pause: Sie kegeln. Der Kegelclub „Kleeffbotze“ feierte am Tag der Sitzung seinen Gründungstag vor 40 Jahren. Damals meldeten sich alle Mitglieder auch gleichzeitig beim „Ahle Schlupp“ an. Seitdem waren sieben von ihnen Prinz in Kreuzau, alle engagieren sich in den verschiedensten Ämtern und stellen beim Rosenmontagszug stets eine Gruppe.

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