Weniger Förderung: Stadt passt Masterplan-Zeitplan an

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Düren. Weil zu viele Städte in NRW für das Jahr 2017 Fördermittel aus dem Städtebauförderungsprogramm des Landes beantragt haben, muss die Stadt Düren ihre Masterplan-Umsetzung zeitlich umstellen.

Wie aus einer Vorlage für den Stadtentwicklungsausschuss am 27. Juni hervorgeht, stehen der Stadt 2017 statt der geplanten Fördermittel in Höhe von 5,8 Millionen nur 3,17 Millionen Euro zur Verfügung. Damit ist eine zeitgleiche Umgestaltung von Theodor-Heuss-Park und Kaiserplatz nicht möglich.

Weil die Stadt gegenüber dem Investor des Bismarck-Quartiers aber im Wort steht, den Park zeitgleich zum Hotel- und Tagungszentrum (Spätsommer/Herbst 2018) fertigzustellen, wurde die Parkgestaltung vorgezogen. Was das für den Baubeginn auf dem Kaiserplatz bedeutet, steht noch nicht fest. Die Fördermittel für dessen Umgestaltung wurden zumindest einmal auf das Förderprogrammjahr 2018 verschoben.

Noch geht die städtische Bauverwaltung davon aus, dass es zu keinen zeitlichen Verzögerungen kommen wird. Sie rechnet weiterhin mit einem Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte 2018; vorausgesetzt, es kommt nicht erneut zu einem Engpass in Düsseldorf und die benötigten Fördermittel fließen im kommenden Jahr auch.

Neben der Umgestaltung des Heuss-Parks am Bismarck-Quartier steht aus dem Fördertopf 2017 noch Geld für den ersten Bauabschnitt der Schützenstraße, für die Umsetzung erster Maßnahmen im Rahmen des Lichtkonzeptes und für die Modernisierungsförderung zur Verfügung.

Die Stadt teilt in der Vorlage weiterhin mit, dass die Kürzung der Mittel nach Auskunft der Bezirksregierung allein der Überzeichnung des landesweiten Programms geschuldet sei und dass der Masterplan Düren in Köln weiterhin eine hohe Priorität genieße, schließlich wurden der Stadt Düren zwischen 2015 und 2017 bereits rund zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Allerdings bezweifelt die Stadt, dass bei der jetzigen Höhe der bewilligten Fördergelder, der Gesamt-Masterplan wie vorgegeben binnen sieben Jahren abgearbeitet werden kann.

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