Welche Felder sollen beackert werden?

Von: sj
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VIV-Geschäftsführer Hans-Harald Sowka (r.) und Wirtschaftsförderer Heinz Mannheims hatten die Unternehmen befragt. Foto: sj

Düren. Was erwarten Wirtschaftsunternehmen von der Wirtschaftsförderung der Stadt Düren? Auf welchen Feldern sollen die Wirtschaftsförderer aktiv werden? Die Vereinigten Industrieverbände von Düren, Euskirchen und Umgebung (VIV) und die Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt haben die 78 VIV-Mitgliedsunternehmen, die auf dem Gebiet der Stadt angesiedelt sind, befragt.

22 Prozent der Firmen haben sich beteiligt. „Das klingt auf den ersten Blick gering, aber es sind die größten Unternehmen, die mitgemacht haben“, stellte gestern VIV-Geschäftsführer Hans-Harald Sowka die Ergebnisse vor.

Aus Sicht der Unternehmen ist es die wichtigste Aufgabe der Wirtschaftsförderung, sich um eine geeignete Infrastruktur zu kümmern, also um Gewerbegebiete, Freiflächen, eine gute Verkehrsanbindung und schnelles Internet. Auf Rang 2 stehen die Bestandspflege und das Standortmarketing, auf Rang 3 die Neuansiedlung von Unternehmen und die Stadtentwicklung. Als nicht wichtig wurde beispielsweise der Technologietransfer eingeschätzt. Wirtschaftsförderung soll aus Sicht der Unternehmen vor allem ein gutes „Standortmanagement“ betreiben, Ansprechpartner sein sowie die Interessen der Wirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung vertreten. Gar nicht gefragt ist die Wirtschaftsförderung offenbar als „Ideengeber“.

„Wir haben unsere Produktpalette zur Diskussion gestellt und die Unternehmen um eine Bewertung gebeten“, erklärte Wirtschaftsförderer Heinz Mannheims, dessen Team den Fragebogen erarbeitet hatte. Wie von den Unternehmen gewünscht, lege die Wirtschaftsförderung einen hohen Stellenwert auf die sogenannte Bestandspflege. „Wir wollen beraten, Türöffner bei Politik und Verwaltung sein, bei Sorgen und Nöten schnell die richtigen Ansprechpartner vermitteln“, erklärte Mannheims. Dies sei das Kerngeschäft. „Uns liegt viel daran, den traditionsreichen Industriestandort Düren fit für die Zukunft zu machen“, unterstrich auch Bürgermeister Paul Larue.

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