Weiterer Schritt für die Windkraftanlagen bei Thum

Von: smb
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Stockheim/Thum. Der Bauausschuss der Gemeinde Kreuzau hat grünes Licht für die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für die „Windenergieanlagen Lausbusch“ bei Thum gegeben und damit die Möglichkeit eröffnet, weitere Stellungnahmen einholen zu können. In diesem Plan können Standorte und Höhen geregelt werden.

Sechs Anlagen sind auf der Fläche geplant. „Im aktuellen Plan sind die Standorte so gewählt, dass die Anlagen effizient arbeiten können“, erläuterte für die Verwaltung David Gottstein. Eingeplant sei auch, dass die Stadt Nideggen ebenfalls gedenke, Anlagen zu errichten. In den Plänen sind zwei Anlagentypen eingeplant, die sich technisch unterscheiden. Ihre Höhe wird mit 200 Metern angegeben. „Der beschlossene Schutzabstand der Fläche zu Siedlungen beträgt 800 Meter, aber die Anlagen sind sogar 900 bis 1000 Metern entfernt“, erläuterte Gottstein.

Was den Schattenschlag anbelange, würden die emissionsrechtlichen Auflagen vermutlich erfüllt, in Sachen Schallschutz könnte es sein, dass die Anlagen nachts gedrosselt werden müssen. Das sollen weitere Untersuchungen zeigen. Auch was den Artenschutz anbelangt, erwarte die Firma REA keine Probleme. Gottstein kündigte eine Bürgerbeteiligung in der Thum-Arena an, bei der dann Artenschutz- und Schallschutzgutachten vorliegen sollen. CDU-Fraktionschef Ingo Eßer zeigte sich überrascht über die Höhe, Dezernent Siegfried Schmühl erläuterte jedoch, dass die Höhe auch niedriger festgesetzt werden könnte.

Risse im Hallenboden

Gerade hat der Rat die Entscheidung für Investitionen in Schulen und Turnhallen getroffen und einen Puffer eingeplant, da treten am Boden der Turnhalle in Stockheim „Hunderte Risse und Löcher im Oberboden der Halle auf“, erläuterte Schmühl. Nach 34 Jahren sei das nicht unerwartet. Er sieht Handlungsbedarf, wenn auch keine Unfallgefahr. Andere Maßnahmen müssten gegebenenfalls verschoben werden. Die Kosten sollen bei etwa 16.000 Euro liegen. Schmühl gab zu bedenken, dass man sich bei der Gelegenheit auch die Unterkonstruktion ansehen müsse. Sollte diese auch erneuert werden, könnte das 35 bis 40.000 Euro kosten.

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