Weihnachtliches Jubiläumskonzert der „Echten Fründe“

Von: kin
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Die „Echte Fründe“ aus Winden sind eine Cover-Band. Am Samstag, 17. Dezember, spielen sie auf ihrem Jubiläumskonzert. Foto: Kinkel

Winden. „Wir wollen etwas Besonderes machen. Und deswegen feiern wir unser Band-Jubiläum mit einem besinnlichen Weihnachtskonzert. Einem, bei dem es mehr ums Zuhören als ums Partymachen geht.“ Rainer Mörkens (52), Sänger und Gitarrist der Mundart-Band „Echte Fründe“, freut sich schon mächtig auf den 17. Dezember.

 An jenem Samstag feiert die Band, zu der neben Mörkens noch Stephan Heimbach (47), Frank (42) und Stefan (47) Bonn sowie Mörkens’ Sohn Kevin (26) gehören, ihr 30-jähriges Bestehen. „Wir sind alle fünf keine Gründungsmitglieder“, sagt Mörkens. „Aber wir sind heute die ‚Echte Fründe’. Und wir leben für diese Band.“

Gegründet worden ist die Gruppe aus einer Bierlaune heraus. Mörkens: „Quasi zeitgleich hat sich die KG ‚Wendene Seempött’ gegründet. Und für die erste Sitzung wurden noch Leute gesucht, die Musik machen konnten. So ist die Band entstanden.“

Und die „Echte Fründe“ blicken auf eine bewegte Geschichte zurück: 1992 ist die erste CD entstanden, acht Jahre später hat die Gruppe einen Plattenvertrag in Köln bekommen. Es folgten Auftritte beim WDR und beim ZDF. „Damals“, erzählt Mörkens, „haben wir fast ausschließlich eigene Songs genommen, die wir zum großen Teil auch selbst geschrieben haben.“ Auch bekannte Komponisten wie Hans Knipp haben für die „Fründe“ Songs getextet.

„Wir waren mit unserem Management damals nicht gut beraten“, erinnert sich Rainer Mörkens. „Das hat für uns viel zu viel Gage verlangt. Irgendwann haben wir keine Aufträge mehr bekommen.“ Die „Echte Fründe“ haben sich von ihrem damaligen Management getrennt und quasi noch einmal ganz von vorne angefangen. „Damals“, erzählt Mörkens, „haben wir uns entschlossen, nur noch Songs zu covern. Und das tun wir heute immer noch.“ Dabei legt die Truppe sehr viel Wert auf Qualität. „Wir versuchen“, sagt Stephan Heimbach, „möglichst nah am Original zu sein. Auch mehrstimmiger Gesang ist uns sehr wichtig.“ Und, ergänzt Frank Bonn, die Band wolle immer möglichst aktuell sein und nehme immer neue Songs in ihr Repertoire auf.

Kevin Mörkens ist der Youngster der Band. „Ich bin eher zufällig dazu gekommen. Ich war bei einem Konzert als Zuschauer dabei, bei dem der Bassist fehlte. Anschließend sind Frank und Stefan Bonn mit mir ein Bier trinken gegangen. Die wussten, dass ich Bass spiele, und haben gefragt, ob ich mitmachen wollte. Ich habe sofort ‚Ja’ gesagt. Das war einfach schon immer mein Traum.“

Mittlerweile haben die „Fründe“ um die 100 Auftritte im Jahr, allein 70 davon im Karneval. „Wir sind im gesamten Rheinland unterwegs“, sagt Mörkens. „Trotzdem ist die Musik unser Hobby. Wir haben alle noch einen Beruf.“ Geprobt wird zweimal in der Woche in einem Kellerraum der Grundschule Winden – genau so, wie man es sich bei einer Kölsch-Band vorstellt. „Zweimal“, erzählt Stephan Heimbach, seien sie als Botschafter des Kreises Düren in Dorchester County, Dürens Partnerkreis, gewesen. „Beim zweiten Mal haben wir vor 2000 Leuten gespielt“, erzählt Heimbach. „Das war schon cool. Die Amerikaner haben zwar kein Lied verstanden, aber sie waren sehr aufgeschlossen und haben mit uns gefeiert. Das war toll.“

Beim Jubiläumskonzert nimmt die Band die Besucher mit auf eine musikalische Zeitreise, in der Balladen, Swing, Reggae, Gospel, heitere Choräle und Popsongs die Vielseitigkeit der fünf Musiker widerspiegeln sollen. Mörkens: „Wir haben uns auch einige Überraschungsgäste eingeladen. Aber mehr will ich dazu jetzt noch nicht verraten.“

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