Düren - Weierstraße: CDU fordert einen Runden Tisch

Weierstraße: CDU fordert einen Runden Tisch

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Diskussion um die Weierstraße: Auch für CDU-Fraktionschef Stefan Weschke steht fest, dass die „Ampel“ fast 4000 Unterschriften nicht ignorieren dürfe. Foto: Ingo Latotzki

Düren. „Selbst wenn einige Unterschriften ungültig waren, weil auch viele Menschen unterschrieben haben, die nicht in Düren leben, ist das Signal eindeutig“, erklärt der Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses und stellvertretende Bürgermeister Thomas Floßdorf (CDU) zum gescheiterten Bürgerbegehren gegen eine Fahrradstation an der Weierstraße.

Die Meinungsbekundung der nicht in Düren lebenden, aber hier einkaufenden Bürger wiege trotzdem schwer, schließlich suchten diese bewusst den Weg in die Einkaufsstadt, fügt der Christdemokrat an.

Deswegen sei es am sinnvollsten, wenn Baudezernent Paul Zündorf nun Händler und Politiker aller im Rat vertretenden Parteien an einen Tisch hole, um zeitnah einen für alle Seiten tragbaren Kompromiss zu erarbeiten. Die Äußerungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Henner Schmidt, dass man fairer Partner bleiben wolle, stimme ihn hoffnungsfroh, dass dies gelingen könne, betont Floßdorf.

Auch für CDU-Fraktionschef Stefan Weschke steht fest, dass die „Ampel“ fast 4000 Unterschriften nicht ignorieren dürfe. „Wenn die ‚Ampel‘ die Bürger ernstnimmt, darf sie an ihren Plänen nicht länger festhalten, betont Weschke. „Wir müssen eine Lösung finden, die dem Bürger die freie Wahl des Verkehrsmittels überlässt.“ Alternative Standorte für die geforderte Fahrradstation gebe es reichlich, erklärt der Christdemokrat.

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