Weierstraße: Carsharing verlegt, aber die Fahrradstation bleibt

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Das Thema Fahrradstation an der Weierstraße erregt weiter die Gemüter. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Der Verkehrs- und Bauausschuss hat das vorerst letzte Kapitel im monatelangen Streit um die geeigneten Standorte für eine marktplatznahe Fahrrad- und Carsharing-Station aufgeschlagen. Nach dem erfolgreichen Bürgerbegehren gegen Carsharing an der Weierstraße sollen die zwei bis drei benötigten Stellplätze nun endgültig an der Wilhelmstraße eingerichtet werden.

Standort ist aber nicht der Seiteneingang des Rathauses, sondern der Bereich der Wilhelmstraße zwischen Kaiserplatz und Weierstraße vor Hausnummer 15. Damit sollen die Carsharing-Plätze direkt neben der bereits bestehenden Ladestation für Elektrofahrzeuge entstehen; in der Hoffnung, dass der Anbieter auch einmal Elektro-Fahrzeuge zur Vermietung anbieten wird.

Während der Carsharing-Beschluss im Ausschuss einstimmig getroffen wurde, blieb es beim Thema Fahrradstation bei abweichenden Vorstellungen. Der CDU-Antrag, die Fahrradständer nicht an der Weierstraße, sondern an der Wilhelmstraße zwischen Weierstraße und Annakirche in Höhe der dortigen Fahrschule zu errichten, fand bei der „Ampel“ erwartungsgemäß keine Zustimmung. Da half es auch nicht, dass der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Weschke noch einmal daran erinnerte, dass das Bürgerbegehren gegen die Fahrradstation an der Weierstraße zwar knapp gescheitert ist, die Politik den Willen von knapp 4000 Dürenern aber nicht missachten dürfe.

Mit ihrer Mehrheit beschloss die „Ampel“ im Ausschuss, eine Fahrradstation auf drei bisherigen Parkplätzen vor Hausnummer 9 der Weierstraße zu errichten. Die Anlage wird entgegen früheren Plänen nicht mehr überdacht sein, sondern aus zwei Reihen mit jeweils sechs Fahrradbügeln und einem Design-Fahrrad aus Edelstahl als optischer Widererkennungseffekt bestehen. Der mittlere Stellplatz dient als Zugangsfläche zu den Fahrradbügeln. Die Baukosten belaufen sich nach Angaben der Verwaltung auf 7000 Euro.

Die neuen Beschlüsse müssen am 11. Mai vom Stadtrat noch bestätigt werden.

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