Wehmut und Melancholie: Letztes Schulfest in der Realschule Nord

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Gelbe Luftballons flogen zum Abschied in den Himmel. Foto: Margret Vallot

Düren. Selten waren bei einem Schulfest die Menschen so froh und traurig zugleich. Froh, weil es ein Wiedersahen gab mit alten Freunden. Traurig, weil es das letzte Fest der Realschule Nord war. Die Stadt Düren muss sparen und hat das Ende der Schule beschlossen.

Die tüchtige und kämpferische Schulleiterin, Pia Fuchs-Dransfeld, erhielt in einer munteren und zugleich zu Tränen rührenden Aktion viele Orden, Abzeichen und Auszeichnungen: als Schiedsrichterin, als Energie-Star, als jemand der „wider den Tierischen Ernst“ kämpft. Sie erhielt auch einen Tapferkeitsorden, das Prädikat „besonders wertvoll“, wurde zertifiziert als „mit allen Sinnen Schulleiterin“, als „fähige Lehrerin“ mit einem Herz für Kinder. „Cool, nett und lustig sei sie“, so meinten Schüler. Das Loben nahm kein Ende.

Quirliges Leben war ansonsten beim letzten Schulfest im Schulgebäude und auf dem Schulhof angesagt. Ehemalige und aktuelle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Eltern schauten vorbei und ließen zum Abschied gelbe Luftballons steigen. Fuchs-Dransfeld blickte in ihrer Rede auf die schwierigen Anfänge zurück und auf viele schöne Erfolge bei der Ausbildung der Jugendlichen. Sie erinnerte an den Kampf, den die Schule geführt und verloren hatte und dankte allen, die zur der guten Atmosphäre beigetragen haben.

„Niemals geht man so ganz“, sangen alle zu Schluss, dabei floss das ein oder andere Tränchen.

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