Wehmut und Freude bei den „Holzpoeze Jonge“

Von: Hendrik Buch
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Als erfahrene Tambourcorps-Mitglieder spielt sich das Prinzenpaar am Ende im Haus der Stadt selbst von der Bühne. Foto: Hendrik Buch

Düren. „Heidewitzka, Herr Kapitän“ ertönte es schon im Eingangsbereich im Haus der Stadt in Düren. Noch bevor die vielen Karnevalisten, die das Dürener Prinzenpaar Gerd II. und Christiane I. (Schavier) auf die Bühne begleiteten, den Saal betraten, war die Stimmung groß.

Drinnen feierte die KG „Holzpoeze Jonge“ die Prunksitzung in ihrer närrischen 6x11-Session. Der Auftritt ihres Prinzenpaares – beide entstammen den „Holzpoeze“ – war für die Narren natürlich ein emotionaler Höhepunkt des Abends. In die familiären, vertraulichen Worte, die ausgetauscht wurden, mischten sich allerdings auch erste Klänge des Wehmuts. Neben dem Höhepunkt neigt sich die Session kommende Woche schließlich gleichzeitig schon wieder ihrem Ende entgegen.

Dass sich die „Holzpoeze“ da auf der Bühne auch etwas selbst feierten, dazu hatten die Dürener Karnevalisten alles Recht. Schließlich begleiteten sie das Prinzenpaar seit November auf etwa 150 Auftritte, 65 weitere waren es für den Kinderprinzen Noah I. (Clemens). Gefühlte zehn Minuten lang sangen alle gemeinsam „Ach wär ich nur ein einzig Mal ...“

Im Solo stimmte dann Jana Lessenich noch mal „Ach wie schön ist es, Prinzenpaar zu sein“ an und selbst die Tollitäten stimmten ausnahmsweise, wenn auch etwas zaghaft, mit ein. Begleitet von den KGs „Südinsulaner“, „Aezebaer“ aus Hoven, der Dürener Bürgerwehr und natürlich der Schlossberggarde hieß es dann nach einer vollen Dreiviertelstunde wieder „Abmarsch“. Mit dem Schautanz der „Holzpoeze“ und Musik von den „Bremsklötz“ neigte sich die Prunksitzung daraufhin ihrem Ende zu.

Vor dem närrisch noblen Auftritt hatten die „Jecken“ bereits ein abwechslungsreiches Programm erlebt. So begeisterte „Et Klimpermännche“ Thomas Cüppers, als er in seiner Mischung aus Rede und Gesang die drei Weisen aus dem Morgenland auf Kölsch skizzierte. Richtig Stimmung machten indes die beiden „Domhätzjer“ mit ihrem Gesang. Aus den eigenen Reihen kündigte Präsident Ralf Haas die Garde und Mariechen Sonja Wildschütz an.

Diese tanzte zu Ehren des neuen Wurmritters, dessen Ernennung natürlich ebenfalls nicht fehlte. Für seine Unterstützung des Dürener Karnevals erhielt Nils Irlen den närrischen Ritterschlag von Oberwurmschneider Stefan Schlenger.

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