Nordeifel - Wasserverbands Eifel-Rur spricht von guter „Wasserernte”

Wasserverbands Eifel-Rur spricht von guter „Wasserernte”

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Nordeifel. Die Regenfälle seit Anfang Dezember haben die Pegelstände in den Talsperren des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER) nach den Tiefständen im Herbst wieder kräftig steigen lassen.

In großen Teilen der Nordeifel sind im Dezember bereits 135 Liter pro Quadratmeter gefallen. Dies ist nach WVER-Angaben doppelt soviel wie statistisch im gesamten Monat zu erwarten ist. In der Spitze lag der Gesamtzufluss in die Talsperren bei 100 Kubikmetern pro Sekunde.

Die Oleftalsperre legte in den vergangenen Tagen rund 2,5 Millionen Kubikmeter Wasser zu und stieg um rund 4,50 Meter. Der Stauwert der Rurtalsperre, dem Hauptspeicher des Stausystems, kletterte sogar um 11,5 Millionen Kubikmeter und ließ den Pegel um 3,50 Meter steigen.

Die sichtbarste Veränderung gibt es an der Urfttalsperre. Ihre Füllmenge ist in den zurückliegenden Tagen bereits um 11,5 Millionen Kubikmeter gestiegen. Der Wasserstand liegt schon wieder neun Meter über den Tiefständen und hat sich bereits wieder den im Winter freizuhaltenden Hochwasserschutzräumen angenähert.

Aus diesem Grund hat der WVER vorsorglich schon einmal die Abgabe aus dem Urftsee auf 7,5 Kubikmeter pro Sekunde erhöht. Die Rur wird ab Heimbach bis auf weiteres nur noch mit Wasser aus der Urfttalsperre gespeist, die Rurtalsperre Schwammenauel bleibt dagegen verschlossen.

Die „Wasserernte” der letzten Tage von 26 Millionen Kubikmetern bringt nach Auskunft der Wasserwirtschaftler des Verbandes eine positive Auswirkung mit sich: Schon jetzt steht fest, dass die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung und die Belieferung der Industrie und Landwirtschaft entlang der Rur auch dann gesichert ist, wenn sich das Jahr 2012 ähnlich niederschlagsarm wie das abgelaufene Jahr entwickeln sollte.

„Die Versorgung ist bis ins Jahr 2013 hinein sichergestellt”, betont WVER-Pressesprecher Marcus Seiler.
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