Düren - Wasserverband Eifel-Rur erweitert sein Verwaltungsgebäude

Wasserverband Eifel-Rur erweitert sein Verwaltungsgebäude

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„Spatenstich“ mit dem Bagger. Der WVER schließt die Baulücke an der Josef-Schregel-Straße und erweitert bis Mai 2016 für rund fünf Millionen Euro sein Verwaltungsgebäude. Foto: Jörg Abels
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Architektonisch fügt sich der Erweiterungsbau.

Düren. Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) erweitert zum zweiten Mal nach 2006 sein 1996 an der Eisenbahnstraße errichtetes Verwaltungsgebäude. Für rund fünf Millionen Euro entsteht in den kommenden 16 Monaten entlang der Josef-Schregel-Straße ein weiterer Gebäudeflügel, der die noch vorhandene Baulücke am Tor zur Nordstadt schließt.

Während Dürens Baudezernent Paul Zündorf mit Blick auf den Masterplan Innenstadt und dem darin vorgesehenen Geschäftsgebäude samt Parkhaus auf dem bisherigen Pendlerparkplatz vis-à-vis der WVER-Verwaltung von einer weiteren städtebaulichen Aufwertung des Bahnhofsumfelds spricht, will der Wasserverband mit dem Bauprojekt vor allem die Effizienz seiner Verwaltung steigern.

In dem neuen Gebäudekomplex, der sich über fünf Etagen architektonisch an das bestehende Gebäude anfügt, sollen neben Besprechungsräumen und einer Kantine Arbeitsplätze für 54 Mitarbeiter entstehen, die zum großen Teil bisher in angemieteten Büros auf der gegenüberliegenden Straßenseite untergebracht sind. „In der täglichen Arbeit brauchen wir in der Verwaltung kurze Wege“, betonte Dürens Bürgermeister Paul Larue, der seit vielen Jahren auch Verbandsratsvorsitzender des WVER ist.

Zudem spart der Verband langfristig mit dem Erweiterungsbau Mietkosten und schafft stattdessen mit dem kapital seiner Mitglieder einen beständigen Wert. WVER-Vorstand Professor Dr. Wolfgang Firk versicherte, dass der Neubau keinen Einfluss auf die Gebühren haben werde. „Auch 2015 werden die Beiträge für die Kommunen und die Industrie stabil bleiben.“ Firk sprach beim symbolischen Spatenstich, den Paul Larue schwungvoll mit einem Bagger vornahm, von einer „zweckmäßigen Erweiterung“, ohne architektonische Extravaganz.

Der neue Gebäudeflügel, der als Stahlbetonskelettbau entsteht und im Mai 2016 fertiggestellt sein soll, wird eine Grundfläche von mehr als 500 und eine Nutzfläche von gut 2500 Quadratmetern haben. Auf die Büroräume in den ersten drei Obergeschossen entfallen 925 Quadratmeter. Im vierten Obergeschoss werden zusätzliche Besprechungsräume eingerichtet, im Erdgeschoss wird die Kantine ihren Platz finden. Auf eine Unterkellerung wie bei den bisherigen Gebäudeteilen wird verzichtet.

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