Kreis Düren - Wanderer beklagen den vermehrten Windradbau

Wanderer beklagen den vermehrten Windradbau

Von: sps
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Kreis Düren. Vermehrt als „Stein des Anstoßes“ nehmen die Wanderer den Bau von Windrädern wahr. Man habe den Eindruck, dass die Ausweisung von Flächen für die Windnergiegewinnung zunehme und das Erfordernis der kulturellen, naturschutz- und klimatischen Bedürfnisse nicht gebührend berücksichtigt werde, hieß es in der Jahresversammlung der Bezirksgruppe Düren-Jülich des Eifelvereins.

Die Vertreter von elf Gruppen tagten unter der Leitung des Bezirksvorsitzenden Walter Ramm in Kreuzau. Mit einem Gedenken an den langjährigen und vor einem Jahr verstorbenen Bezirksnaturschutzwart Hermann Hennewald wurde die Bezirksversammlung eröffnet.

Hauptgeschäftsführer Manfred Rippinger wies auf die bevorstehende Frühjahrestagung des Hauptvereins Anfang Mai in Bad Bertrich hin. Der Kurort an der Mosel gilt als Wiege des Eifelvereins.

Die Bezirksfachwarte Reinhold Hierse (Naturschutz), Franz-Josef Brandenburg (Kultur) und Wolfgang Müller (Wege) legten ihre Berichte vor, die die Aktivitäten in der gesamten Bandbreite aufzeigten. Der Eifelverein ist derzeit bemüht, das Wanderwegenetz zu optimieren und eine einheitliche Markierung und Beschilderung zu erreichen. Nach zunächst unterschiedlichen Ansichten, so Wegewart Wolfgang Müller, befinde man sich gemeinsam mit dem Kreis jetzt auf einem guten Weg, Strecken für Mountainbiker zu planen.

Den Eifelfreunden stehen in diesem Jahr einige Jubiläen ins Haus. In Brachelen wird am morgigen Sonntag das 50-jährige Bestehen mit unterschiedlich langen Wanderungen gefeiert. Die Ortsgruppe Nideggen richtet im Rahmen ihres Jubiläumsfestes zum 125jährigen Bestehen am 17. August den Bezirkswandertag aus.

In Schlich wird das 25jährige Bestehen am Samstag, 30. August, mit einem Festkommers und Jubiläumswanderungen am Sonntag, 31. August, gefeiert.

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