Düren - Wanderausstellung „Erfolge der Gesundheitsforschung“ im Dürener Krankenhaus

Wanderausstellung „Erfolge der Gesundheitsforschung“ im Dürener Krankenhaus

Von: bel
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Interessiert folgen der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesforschungsministerium Thomas Rachel (links), und Bürgermeister Paul Larue, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Krankenhauses Düren, den Ausführungen von Dr. Dr. Robert Hauer. Foto: Bruno Elberfeld

Düren. Der Parlamentarische Staatssekretär im „Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)“, Thomas Rachel, unterstrich in seiner Begrüßungsrede zur Eröffnung der Ausstellung „Erfolge in der Gesundheitsforschung“ im Krankenhaus Düren die Bedeutung der Gesundheit für den Menschen mit einem Zitat Arthur Schopenhauers (1788 bis 1860): „Gesundheit ist gewiss nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

In diesem Sinne, fuhr Rachel fort, habe die Bundesregierung die Bedeutung der Gesundheitsforschung im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Es gehe darum, Forschungsergebnisse, die täglich in den Labors erzielt werden, in den Praxen und Krankenhäusern des Landes umzusetzen. In Zukunft sollen zum Wohle der Menschen Forschungsergebnisse noch schneller bei den Patienten ankommen.

Rachel lobte den Zusammenklang zwischen Forschenden in den Labors und dem medizinischen Personal vor Ort, die die neuesten Diagnoseverfahren und Behandlungsmethoden zielgerecht umsetzen. Patienten und Besucher, aber auch Lehrende und Lernende, können anhand von Schautafeln und Bildern nachvollziehen, welche Neuerungen es im medizinischen Bereich gibt. Insgesamt sind es neun, sechs von ihnen werden im Krankenhaus Düren eingesetzt.

In der Dürener Klinik kennt man seit einiger Zeit schon den Troponintest, der bei Verdacht auf Herzinfarkt eingesetzt wird. Ferner eine optimierte Therapie bei Lymphknotenkrebs und die „Minimal-Invasive Chirurgie“ bei Eingriffen in den Bauchraum.

Thomas Rachel wies mit Stolz auf die Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) hin, die in Düren mit einem der technisch aufwändigsten Geräte eingesetzt wird. Eine eigene Tafel ist dem Thema Brustkrebs gewidmet. Patientinnen haben im Brustzentrum des Dürener Krankenhauses optimale Diagnose- und Behandlungsverfahren, wenn sie rechtzeitig erscheinen. Dem „Litotripter“ gilt der besondere Stolz von Ärzten, medizinischem Personal und den Mitgliedern des Aufsichtsrates. Durch Stoßwellen zerstört er Nierensteine. Sehr informativ sind die drei Personenaufsteller. Es sind Fotos von drei tatsächlich existierenden Menschen aus der Wissenschaft, aus einer Klinik und eine Patientin. Ihre Stimmen erzählen, was sie persönlich mit dem Forschungsprojekt verbindet.

In die Bilder- und Textschau führte Dr. Dr. Robert Hauer ein, der mit Kollegen die Wanderausstellung im Auftrag des BMBF vorbereitet hatte und weiter begleitet. In der Eingangshalle des Dürener Krankenhauses kann man die Erfolge der Gesundheitsforschung bis zum 27. Februar nachverfolgen. Die nächsten Stationen werden München und Kaiserslautern sein.

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