D´horn - „Wahrzeichen des Friedhofs” ist restauriert

„Wahrzeichen des Friedhofs” ist restauriert

Von: han
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Durch ehrenamtliches Engagement der Dorfgemeinschaft konnten die vier historischen Kreuze in der Ortschaft restauriert werden. Bürgermeister Heinrich Göbbels (Bildmitte) dankte allen Beteiligten im Namen der Gemeinde. Foto: Schmitz

D´horn. Der Langerweher Bürgermeister Heinrich Göbbels war voll des Lobes: Ehrenamtliches Engagement hätten es möglich gemacht, dass die vier historischen Kreuze in der Ortschaft D´horn mittlerweile alle restauriert worden seien. Als letztes wurde jetzt das Hochkreuz im Pfarrgarten wiederhergestellt.

Vor fünf Jahren begann die Dorfgemeinschaft den alten Pfarrgarten gegenüber dem alten Pfarrhaus zu erneuern, erinnerte der Bürgermeister. Die Umfassungsmauern sowie der alte Torbogen mit dem historischen Stein und der Inschrift aus dem Jahre 1848 erstrahlen nun im neuen Glanz. Heinz Adrian, Kaspar Reinartz, Karl-Josef Weiß sowie Alfred Franzen und der verstorbene Bernd Wirtz leisteten viele ehrenamtliche Stunden, um das Areal zu erneuern.

In mühevoller Kleinarbeit hat sich dann Günter Peters in seiner Werkstatt dem Kreuz angenommen und die alten Schnitzereien wieder entstehen lassen. Unterstützt wurde er von Herman-Josef Spölgen. Entstanden ist ebenfalls eine neue Sitzgruppe.

Ebenfalls restauriert wurde das Kreuz auf dem alten Friedhof, das als ein Mahnmal des Friedens gilt, wie es Heinrich Göbbels bezeichnete. Das Kreuz erinnert an eine der dunkelsten Stunde der Herrschaft, als der Angriff auf Düren am 16. November 1944 begann und viele Menschen den Tod fanden. Sie wurden in einem Massengrab in unmittelbarer Nähe des Kreuzes bestattet.

In denkbar schlechtem Zustand

Das Hochkreuz auf dem neuen Friedhof im Ort an der Priestergrabstätte war nach der Überprüfung durch den Bauhof der Gemeinde in einem denkbar schlechten Zustand, eine Restaurierung nicht mehr möglich. Deshalb wurde von der Verwaltung der Gemeinde Langerwehe im Einvernehmen mit dem Kirchenvorstand und dem Pfarrgemeinderat die Entscheidung getroffen, ein neues Kreuz zu fertigen und zu installieren.

Auch dabei half die Dorfgemeinschaft, insbesondere Paul-Josef Simons mit seinem Team und Zimmermeister Alexander Göbbels. Von Günter Peter, der auch den Korpus an der alten Friedhofsmauer instand setzte, wurde das Kreuz in seiner Werkstatt so aufgearbeitet, das es nach Worten des Bürgermeisters „zu einem Wahrzeichen der Friedhofsanlage und des Priestergrabes” geworden ist.
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