Vettweiß - Vorwürfe der BI „Windrad-Initiative Rureifel“ sind „ehrabschneidend“

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Vorwürfe der BI „Windrad-Initiative Rureifel“ sind „ehrabschneidend“

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Vettweiß. Wenig Verständnis für eine Stellungnahme der Bürgerinitiative „Windrad-Initiative Rureifel (WIR)“ hat der Ginnicker Ortsvorsteher Helmut Kemmerling.

Die WIR hatte sich verwundert darüber gezeigt, dass der Vettweißer Gemeinderat den Plänen der Stadt Zülpich, angrenzend an Ginnick eine Windkraftkonzentrationszone einzurichten, zugestimmt hat.

Für die WIR hatte Dr. Helmut Waldmann insbesondere dem Ortsvorsteher indirekt vorgehalten, nicht die Interessen seiner Bürger zu vertreten. Kemmerling: „Herrn Dr. Waldmann möchte ich empfehlen, nicht mit pauschalen Aussagen zu agieren, über die Ein-schätzung der Ginnicker Bürger zur Äußerung des Ortsvorstehers, ohne Ross und Reiter zu nennen. Seine Vorgehensweise ist ehrabschneidend.“

Kemmerling bleibt denn auch bei seiner Darstellung: „An meiner Äußerung in der Ratssitzung, dass mir keine negativen Stellungnahmen aus Ginnick zu den geplanten Windrädern der Stadt Zülpich am Standort zur Gemeindegrenze Vettweiß bekannt sind, habe ich keine Korrekturen vorzunehmen.“ Auch ein von der Bürgerinitiative zitiertes Ehepaar aus Ginnick habe sich ihm gegenüber nicht ablehnend zu den Zülpicher Plänen geäußert. Kemmerling weiter: „Auch schriftliche Einwendungen der Windradinitiative Rureifel im Rahmen des Offenlegungsverfahrens sind mir bisher nicht bekannt.“

„Werde mich zu wehren wissen“

Kemmerling vermutet hinter den Äußerungen der Bürgerinitiative eine Kampagne: „Sollte dieser Pressebericht der Einstieg sein, wie vor zwei Jahren, mein Ansehen als Ratsvertreter und Ortsvorsteher, ob meiner grundsätzlich positiven Haltung zur erneuerbaren Energie, zu beschädigen, werde ich mich zu wehren wissen.“

Verwundert ist Kemmerling aber auch noch aus einem anderen Grund: „Woher Dr. Waldmann zur Ansicht gelangt, derzeit von einem ungestörten Blick von der Börde auf die Höhenzüge der Eifel zu sprechen, ist mir unverständlich. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen bereits bei den sich darstellenden Blickachsen so genannte Hindernisse verschiedenster Art. Insgesamt sind bei dieser Konzentrationszone bei objektiver Betrachtungsweise unter Beachtung des derzeit gültigen Windenergieerlasses des Landes NRW und nach sorgfältigem Studium und persönlicher Abwägung aller Unterlagen, die bisher im Ratsinformationssystem der Stadt Zülpich jedermann zur Verfügung stehen, keine Ausschlusskriterien erkennbar.“

Auch eine Lärmbelastung der Altanlagen in Ginnick kann Kemmerling, der selbst unmittelbarer Anlieger ist, nicht feststellen. „Es ist jedem unbenommen, diesen Standort westlich von Füssenich kritisch zu betrachten und seine negative Haltung in die Öffentlichkeit zu transportieren, um diese Konzentration verhindern zu wollen. Allerdings gebietet es die Fairness, falls im Verfahren nach Prüfung aller zu beachtenden Kriterien dieser Bereich positiv bewertet wird, ihn als Konzentrationszone für die Windenergienutzung zu akzeptieren und bestehendes Eigentümerrecht nicht einschränken zu wollen.“

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