Gey - Vortragsabend: Entsetzt vom ganzen Ausmaß des damaligen Grauens

Vortragsabend: Entsetzt vom ganzen Ausmaß des damaligen Grauens

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Gey. Großen Anklang hat die Vortragsveranstaltung des Geschichtsvereins Hürtgenwald zum Thema „Die Gefechte 1944 um Gey und Straß“ gefunden. Über 120 Interessierte waren dazu in das Pfarrheim in Gey gekommen. Aufmerksam verfolgten die Gäste den spannenden Bericht in Form einer Power- Point- Präsentation des belgischen Mitglied des Geschichtsvereins, Willem Doms.

Er erforscht seit vielen Jahren den Einsatz der 83. Infanterie-Division und der Deutschen 353. Infanterie-Division bei den Kämpfen im Hürtgenwald.

Doms präsentierte über 100 zum Teil unbekannte Bilder aus den Orten Gey und Straß aus den Blickwinkeln einst und heute, bei denen mancher Besucher sein zerstörtes Zuhause wiedererkannte. Mehr als 400 Soldaten beider Seiten kamen bei den Gefechten um diese beiden Dörfer ums Leben.

Sehr anschaulich konnte man dank heutiger Technik die Truppenbewegungen im Dezember 1944 auf der Landkarte um Gey und Straß verfolgen.

Die Besucher waren entsetzt vom Ausmaß der Zerstörung, junge Leute konnten sich erstmals die unvorstellbare Kraftanstrengung des Wiederaufbaus vorstellen, die diese Generation damals erbracht hat. Mit viel Applaus bedankten sich die Besucher bei Willem Doms und dem Geschichtsverein Hürtgenwald. Viele regten an den Vortrag im Herbst noch einmal zu wiederholen.

In der Kirche wurde im Anschluss eine Ausstellung mit Bildern und Dokumenten aus dieser Zeit eröffnet, die besonders die zerstörte Kirche zeigen. Gleichzeitig wurden drei große Gemälde des Geyer Architekten und Künstlers Heinz-Uwe Adrian vorgestellt, die er dem Geschichtsverein schenkte. Sie zeigen in beeindruckender Weise die 1944 Zerstörten Kirchen von Gey, Hürtgen und Vossenack.

Die Ausstellung wurde von Geschichtsvereinsmitglied Helmut Rösseler und Willem Doms gestaltet.

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