Vorsicht, Satire! Der Dürener Autor Andreas Drouve liest im Museum

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Ein Schild mit der Aufschrift „Achtung, Satire!“ sollen sich seine Zuhörer über ihm vorstellen, um eine Texte richtig zu deuten. Foto: inla

Düren. Zu Beginn der Lesung fragt Andreas Drouve, ob Journalisten und Männer im Raum seien. Beides muss bejaht werden. „Sie werden nicht gut wegkommen“, sagt Drouve, 52, und zeigt auf die hinter ihm liegende Wand: „Stellen Sie sich aber bitte immer vor, da hinge ein Schild mit der Aufschrift: Vorsicht, Satire!“.

Darum geht es in seinem aktuellen Buch „Den Letzten beißt der Grottenolm“. Der in Düren aufgewachsene und heute in Pamplona lebende Reise- und Kulturbuchautor hat eine Deutschland-Satire geschrieben. Drouve schickt seinen Protagonisten als Lokaljournalist in die „finsterste Provinz“ und bedient dabei bewusst eine Menge Klischees, ohne den Anspruch abzuleiten, tatsächlich die vollkommene Wirklichkeit zu beschreiben. Drouve macht das mit einem intelligenten Augenzwinkern. Vorsicht, Satire!

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