Vor der Parade swingt das Krankenhaus

Von: Bruno Elberfeld
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Die Organisatoren der zweiten Jazzmatinee im Dürener Krankenhaus freuen sich auf viele interessierte Besucher. Foto: Bruno Elberfeld

Düren. „Alles, was zweimal stattfindet, hat in Düren Tradition”, sagte Rolf Delhougne, Vorsitzender des Dürener Jazzclubs, bei der Vorstellung der kommenden Jazzmatinee im Dürener Krankenhaus. Vor der Parade am Sonntag, 16. August, wird während der Dürener Jazztage das Krankenhaus swingen.

Wie im vergangenen Jahr können sich Jazzliebhaber von 11 bis 14 Uhr vor dem Caf des Krankenhauses Appetit holen auf mehr. Musikalisch werden die „alten Hasen” von SwingFashion die Matinee gestalten.

Ohne Banjo und Trompete

Das Besondere an dieser Band ist, sagt Klarinettist Alfred Wollseifen, dass sie ohne Banjo und Trompete auftritt. Der Sound unterscheidet sich deshalb recht stark von den Bands, die vom Dixieland geprägt sind.

Die Musiker der Band interpretieren die Musik der Swing-Ära von Coleman Hawkins, Duke Ellington, Benny Goodman und Count Basie. Aber auch der Kansas-City-Jazz von Benny Moten und der Mainstream-Jazz von Art Blakey und Gerd Mulligan werden zu hören sein.

Stolz sind die Tonkünstler, dass sie für das Projekt im Dürener Krankenhaus Jutta Koch als Sängerin gewinnen konnten. Mit viel Swing und Feeling in der Stimme, versprechen die Jazzer, wird sie an berühmte Jazzladies der Fünfziger- und Sechzigerjahre wie Sarah Vaughan, Billie Holiday und Ella Fitzgerald erinnern.

Bereits mit 16 Jahren war Jutta Koch von Peter Frankenfeld als Liedermacherin entdeckt worden. Mit Stars aus der Musikszene trat sie im Laufe der Jahrzehnte auf großen Bühnen Deutschlands auf. Seit einigen Jahren schreibt sie wieder eigene Songs.

Für das leibliche Wohl sorgt die Küche von Roswitha Görgen. Für einen Obolus von 11,95 Euro können die Gäste während der Veranstaltung brunchen. Anmeldungen unter 02421/ 307158 werden jetzt schon entgegen genommen.

Veranstaltet wird die Matinee in Kooperation zwischen dem Dürener Jazzclub und dem Dürener Krankenhaus. Rolf Delhougne dankte dem ärztlichen Direktor der Klinik, Dr. Dietrich Gulba, und dem Geschäftsführer des Hauses, Uwe Stelling, für ihren Einsatz. Das Plakat für die Jazz-Matinee kreierte die vierzehnjährige Tochter Gulbas, Rebecca Gulba. Ein Entwurf, für den die Schülerin schon viel Lob einheimste.
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