Von üblen Plänen, Rachegelüsten und schönen Frauen

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Helle Aufregung herrscht bisweilen im mittelalterlichen Theaterspektakel„Liebe, Ränke, Tuchgezänke”. Premiere ist am Freitag, 4. Juni.

Düren. In enger Zusammenarbeit mit der AG Dürener Historienfeste produziert das Komm für den Dürener Annamarkt 2010 das mittelalterliche Theaterspektakel „Liebe Ränke Tuchgezänke”. Premiere ist am Freitag, 4. Juni, 20 Uhr am Annaplatz hinter der Annakirche.

Weitere Aufführungen sind am 5. und 6. Juni, jeweils um 20 Uhr. Tickets sind ab nächster Woche an der Theaterkasse im Haus der Stadt sowie im Bürgerbüro erhältlich.

Das Theaterstück um Geschäfte mit original Dürener Tuch, billiger mittelalterliche Importware, Liebesränke und gezielt geschürtem Hexenwahn ist frei erfunden, beruht aber auf realen Bausteinen der Dürener Geschichte zu Beginn des 16. Jahrhunderts.

Zum Inhalt: Der Gewandmeister Andrieß Schröder hat im Rat der Stadt Düren durchgesetzt, das gute Dürener Tuch durch ein Monopol zu schützen. Dazu bedarf es nur noch der Zustimmung des Herzogs von Jülich. Also macht er sich auf den Weg, den Herzog für sein Anliegen zu gewinnen. Doch dieses Unternehmen stößt nicht nur auf Zustimmung. Für Johann Schneider und seine Kumpane ist der Handel mit billigen Importstoffen ein einträgliches Nebengeschäft.

So sinnen sie in Agathas Gasthaus auf eine Möglichkeit, Andrieß Schröders Einfluss zu stoppen, um das Monopol zu verhindern. Der üble Schneider entwickelt einen Plan, wie er sich gleichzeitig am Gewandmeister und seiner schönen Frau En, die ihn einst verschmähte, rächen kann. Noch am gleichen Abend begibt er sich zum Schultheiß, um En der Hexerei zu bezichtigen. Der Schultheiß durchschaut zwar den Plan des Schneiders, muss jedoch der Anzeige nachgehen. Ein verhängnisvolles Geschehen nimmt seinen Anfang...

Für die Produktion haben sich Dürener Amateure und professionelle Künstler verschiedener Sparten zusammen gefunden. Die Mitspieler des Schauspiels kommen sich aus den Reihen der Skunks, des Improtheaters Artischock des ehemaligen Reagenztheaters sowie anderer theaterbegeisterter Erwachsener und Jugendlicher mit und ohne Vorerfahrung. Die Choreografie der Ballettsequenz entwickelt die Choreografin Rahel Weißmann mit fortgeschrittenen Schülerinnen ihres Ateliers für Bühnentanz in Düren. Die Musik schreibt der Dürener Musiker Heinz Küppers und realisiert sie mit ambitionierten Dürener Amateurmusikern sowie Musikschülern. Um Bühnenbild und Requisiten kümmert sich der Dürener Architekt Robert Schumacher.

Völlig neu bearbeitet und inszeniert wird das Spektakel von dem Gespann Kai Meister und Thomas Lüttgens, die seit fast 20 Jahren in der Theatergruppe „Die Mimosen” und seit fast zehn Jahren als Regie-Team der Skunk-KG zusammenarbeiten. Kai Meister wird zudem in der Rolle des Narren durch die Handlung des Stückes führen und an anderer Stelle des Annamarktes in Erscheinung treten. Gefördert wird das Theaterprojekt durch Projektmittel der LAG Soziokultur und durch den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.
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