Winden - Volles Programm beim Jugendheim St. Urban

Volles Programm beim Jugendheim St. Urban

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Ein wahrlich buntes Programm: Kinder in Winden übten sich in den Ferien in der Graffitikunst im Garten des Jugendheimes. Foto: Slawa Vorster

Winden. 20 Mädchen aus Winden und Umgebung hatten sich mit ihrem siebenköpfigen Betreuerteam auf große Fahrt gen Ameland aufgemacht. Begründung für das Reiseziel: Die 3000-Seelen-Insel in der Nordsee bietet Ausflugsmöglichkeiten für Kindergruppen jeden Alters.

Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, bei Regen oder strahlendem Sonnenschein – auf Ameland lässt sich immer eine Möglichkeit finden, die Tage interessant und stressfrei zu gestalten.

In den ersten Tagen wurde erst einmal ausgiebig die Insel erkundet und getestet, wie warm denn diesen Sommer das Meer ist. Die darauffolgenden zehn Tage verbrachten die Kinder mit Gruppenaktivitäten wie Spieleabenden und einem Beauty- und Wellnestag mit anschließender Modenschau – dem Höhepunkt der Fahrt für viele Mädchen. Zum Abschluss der Abenteuerreise sind die Teilnehmer im Watt gewandert und haben eine Treckerfahrt am Strand entlang gemacht.

„Nicht nur für unser Betreuerteam war die Reise entspannt und teilweise erholsam. Die Mädchen fragten auf der Rückreise im Bus allesamt: ,Wo sind die Anmeldungen fürs nächste Jahr? Wann fahren wir wieder? Nächstes Jahr fahre ich auch mit zum Leuchtturm!‘“, erzählt Lea Pelzer, die als ehrenamtliche Mitarbeiterin der Offenen Jugendeinrichtung St. Urban mit an der Nordsee war.

Pelzer war auch Betreuerin der Sommerspiele. Diese fanden in der vierten und fünften Ferienwoche im Windener Jugendheim statt. Das abwechslungsreiche Programm, speziell abgestimmt auf die Wünsche und Vorlieben von Jungen und Mädchen ab sechs Jahren, hat auch in diesem Jahr nicht nur den Kindern, sondern auch einem jungen Betreuerteam, bestehend aus vielen Jugendlichen und ehemaligen Teilnehmern, Freude bereitet, berichtet Pelzer. Eine besondere Aktion war beispielsweise die Graffitiaktion der älteren Kinder im Garten des Jugendheims – professionell angeleitet durch den Künstler und Kollegen Slawa Vorster. Ein weiterer nicht alltäglicher Programmpunkt: ein kurzer selbst gedrehter Legofilm, der bald auf der neuen Internetseite des Jugendheims zu sehen sein wird.

„Charakteristisch für den Aufbau und Ablauf der Ferienspiele ist nicht nur die individuelle Förderung der Kinder, sondern auch in vorrangiger Weise die Teambildung der bunt gemischten Gruppe sowie die Partizipation aller Kinder und Betreuer an gemeinsamen Gruppenaktivitäten“, beschreibt Lea Pelzer. Zu den Gruppenaktivitäten zählten Wanderungen, Kreativtage in der Einrichtung und der stets sehr beliebte Schwimmbadbesuch.

Zudem erleichtert laut Pelzer der enge Dialog zwischen Eltern und Betreuern vielen Kindern den Start in der neuen Gruppe mit vielen unbekannten Gesichtern. Und gegen Ende der Ferien zeichnete sich auch diesmal wieder deutlich in den Gesichtern der Kinder und ihrer Eltern ab: „Wir kommen gerne wieder und sehen uns bei den nächsten Ferienspielen im Herbst.“

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