„Vive la France“: Französisches Flair an der Hauptstraße

Von: Fred Schröder
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2015 brasilianische Rhythmen, am Sonntag französische Töne: Das Sommerfest der IV Pro ist jedes Jahr ein besonderes Spektakel. Das Programm umfasst auch musikalische Beiträge, Tanz, Akrobatik und Theater. Foto: kin

Langerwehe. Die Hauptstraße vom Ulhaus bis hin nach Stütgerloch wird zum Boulevard, ein originaler „Flic“ wird über die Ordnung wachen und Akkordeonmusik sorgt letztlich auch noch für französisches Flair: „Vive la France“ heißt es beim 21. Sommerfest der IV Pro Langerwehe am Sonntag, 10. Juli.

Ab 10 Uhr bietet die Interessenvereinigung der Einzelhändler, Handwerker und Freiberufler ein dem Motto weitgehend angepasstes Programm. Und die Geschäfte im Zentrum der Töpfergemeinde sind am Sonntag von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Und damit auch so gut wie alles französisch wirkt, wird überall im Festgebiet die Tricolore wehen.

Honorarkonsulin zu Gast

Letztlich ist auch die Schirmherrin von frankophoner Herkunft: Die Aachener Honorarkonsulin Dr. Angelika Ivens versicherte, selbst vor Ort zu sein. Sie wird an einem Stand das von ihr geleitete Deutsch-Französische Kulturinstitut vorstellen. „Sie haben etwas auf die Beine gestellt was sich sehen lassen kann“, lobt die Schirmherrin. So ungefähr alles, was einem zum Begriff Frankreich einfällt, wird die IV Pro auf die Beine stellen.

Die Can-Can-Gruppe „Kieselsteine“ ist unterwegs und John Cashmore wird die beliebten Melodien aus „Le Miserable“ singen. Der 2-CV-Club Langerwehe um Jürgen Ustorf wird an die 20 „Enten“ auffahren lassen, darunter das Sondermodell „Eifeler bleifrei“, das 1985 in einer Auflage von 1600 Stück nur für Deutschland gebaut wurde.

Die Schützenjugend spielt Theater und unterstreicht dabei, dass die Fußball-EM „die Initialzündung für den französischen Familientag gab“, wie Heinz Herten formuliert. Der IV-Pro-Vorsitzende ist stolz, dass die Geschäftsinhaber sich stark engagieren, teilweise mit eigenen Beiträgen wie Modenschau oder Musik auf dem Bühnenwagen. Mehr als 30 Stände werden in dem langgezogenen Straßendorf um Interessen der Besucher buhlen. „Wenn das Wetter mitspielt“, so der zweite Vorsitzende Tom Mirbach, „rechnen wir mit 10.000 bis 15.000 Besuchern“.

Mit dabei sind auch Straßentheater, Fußball-Jongleur und vor allem viel Musik. Und auch „Eifel-Troubadour“ wird sicherlich französische Chansons singen.

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