VIV-Industriekonzert: Wiener Klaviertrio spielt selten gehörte Werke

Von: Jana Peterhoff
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Bogdan Bozovic, Stefan Meindl und Matthias Grendler (v.l.) zeigten im Haus der Stadt ihr Können. Foto: jap

Düren. Ein volles Haus der Stadt und das in der Vorweihnachtszeit – die Dürener kommen gerne, wenn die Vereinigten Industrieverbände zu den beliebten VIV-Industriekonzerten einladen. Als regelmäßige Gäste in den wichtigen Musikmetropolen der Welt, machte das berühmte Wiener Klaviertrio diesmal an der Rur Halt.

Für alle, die das Konzert verpasst haben und dennoch in den Genuss einer wunderbar klingenden Stradivari-Violine aus dem Jahr 1685, einem Steinway-Konzertflügel und einem Violoncello von J.B. Guadagnini aus dem Jahr 1752 kommen wollen, gibt es einen Trost: Der Readiosender WDR 3 sendet das Konzert am 3. Januar 2015 im Rahmen seiner Reihe „WDR 3 Kammerkonzerte in NRW“.

Das Wiener Klaviertrio hat für das Gastspiel in Düren ein spezielles Programm zusammengestellt. Dem Klaviertrio B-Dur KV 502 von Wolfgang Amadeus Mozart folgte das Werk für Klaviertrio Nr. 1 op. 35 von dem wenig bekannten spanischen Komponisten Joaquin Turina aus dem Jahr 1927. Nach der Pause erfreute sich das Publikum an dem Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr.1 d-Moll op. 63 von Robert Schumann.

Bogdan Bozovic an der Violine, Matthias Grendler am Violoncello und Stefan Meindl am Flügel spielten hochkonzentriert und dennoch mit sichtbarer Freude. Das Konzert überzeugte mit einer Reihe außergewöhnlicher Musikwerke und sauberen, genussvollen Ausführungen. Die dargebotenen Werke können nicht auf jedem Spielplan gefunden werden. Sie besitzen außer interessanten Enstehungsgeschichten auch einen hohen Originalitätswert.

Viel Temperament

Die temperamentvollen Musiker haben nicht nur mit ihrer höchsten technischen und musikalischen Meisterschaft überzeugen können, sondern schafften ein wahres musikalisches Feuerwerk. Sie konnten die Sympathie des Publikums für sich gewinnen.

In dieser Saison feiert das Ensemble in Wien bereits sein 25-jähriges Bestehen. Der Applaus des Publikums war dem Trio an diesem Abend sicher.

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