Viktoria II kann zum Schluss noch zulegen

Von: Kr.
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Packende Torszenen wie in dieser Szene beim Halbfinale zwischen Viktoria Arnoldsweiler II_ und Jugensport Wenau prägten das gesamte Turnier um den Sparkassen-Cup- Foto: Günther Król
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Gruppenbild der Finalisten und Verantwortlichen: Die Reservisten von Viktoria Arnoldsweiler (helles Trikot) und SW Titz bestritten das Endspiel um den Hallen-Cup der Sparkasse. Foto: Günther Król
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Handschlag der Trainer: Frank Rombey und Renardo Schiffer Foto: Günther Król

Jülich. Auch wenn die Reserve-Fußballer von Viktoria Arnoldweiler verdienter Gewinner beim 22. Sparkassen-Hallen-Cup waren, Sieger der Herzen wurde vor mehr als 400 Zuschauer in der Sporthalle an der Berliner Straße Finalgegner SW Titz. Den C-Ligisten aus dem Nordkreis, der sich frech und unbeschwert den Weg ins Endspiel bahnte, hatte wohl niemand auf der Rechnung.

Erst im Finale wurden die Schützlinge von Trainer Renaldo Schiffer gestoppt. Eine Halbzeit boten die Schwarz-Weißen den Bezirksliga-„Kleeblättern“ Paroli, dann schwanden den Titzern zusehends Kraft und Konzentration. Sie mussten sich mit 4:1 geschlagen geben.

Das erste Tor erzielte die Vikto Marcel Reisgies traf, doch der quirlige Serkan Türkmen markierte postwendend den Ausgleich. Noch vor dem Wechsel war wieder Reisgies zur Stelle.

Im zweiten Durchgang zeigte sich, dass der Bezirksligist aus Arnoldsweiler besser austrainiert war. Timo Strüver und Harold Kimuangana machten den Cupsieg perfekt. Trotzdem blieben die Titzer immer gefährlich. Hervorzuheben sind auch die Torwartleistungen: Sowohl Dennis Rolski (Arnoldweiler) als auch Stefan Wickord riskierten Kopf und Kragen und entschärften so manche hundertprozentige Torchance.

Nach dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Andreas Grünemeier, der die faire Partie leitete, war die Freude bei dem frischgebackene Turniersieger natürlich sehr groß. „Wir haben lange auf diesen Erfolg gewartet. Ich glaube wir sind verdienter Turniersieger, wir sind ungeschlagen ins Finale gekommen. Die Jungs haben sich sehr gut geschlagen,“ freute sich Arnoldsweilers Trainer Frank Rombey.

Grund zur Freude hatte aber auch Renardo Schiffer, der seiner Truppe ein dickes Kompliment machte: „ Zuerst waren wir froh, dass wir überhaupt die Vorrunde überstanden haben. Es ist schon sensationell, dass die Mannschaft sich als erster C-Ligist so weit nach vorne gekämpft hat. Ich glaube dieser Erfolg wird uns weiter bringen.“

Während Arnoldsweiler als gesetzte Mannschaft erst am Finaltag eingriff, hatten die Titzer einen langen Weg über die Vor und Zwischenrunde hinter sich, bei denen sie einige schwere Brocken aus dem Weg räumen mussten. An Spannung kaum zu überbieten waren die beiden Halbfinals. Im ersten setzte sich SW Titz mit 5:3 gegen den Bezirksligisten GFC Düren 99 durch. Die Titzer legten vier Tor vor, doch dann schien die Partie zu kippen. Die Dürener kamen noch einmal auf 4:3 heran, bevor Titz in der letzten Minute durch Türkmen alles klar machte.

Nicht minder spannend verlief das Halbfinale zwischen Viktoria Arnoldweiler und Jugendsport Wenau. Zur Halbzeit lag Wenau 3:1 vorne. Am Ende stand es 5:5 und im Siebmeterschießen erwischte Viktoria mit 8:7 das bessere Ende.

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