Vier Tore, zwei Platzverweise und kein Sieger

Von: say
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In einem hitzigen Spiel gab es einige Foulspiele: Hier wird Pier-Schophovens Frederik Keifler (rechts) von Inden/Altdorfs Dominik Bröcker von den Beinen geholt. Foto: say

Schophoven. Im Spiel der Woche gab es in der Kreisliga C2 mit der Partie Victoria Pier-Schophoven gegen den FC Inden/Altdorf ein hitziges Derby, das mit 2:2 keinen Sieger hatte. „Unser Spielplan ist aufgegangen aus einer Kompaktheit raus zu spielen, aber wir haben die Torchancen nicht genutzt“, hätte Marco Watzlaw, Trainer von Pier-Schophoven, seiner Mann-schaft den Sieg gewünscht.

Die Gastgeber gingen nach einer Viertelstunde in Führung. Nach einem langen Ball schüttelte Victorias Lucas Watzlaw Gegenspieler Ntouskas ab und ließ Indens Torhüter Tolksdorf keine Chance. In einer Partie mit vielen Foulspielen benötigten die Gäste einen der fälligen Freistöße zum Ausgleich. Dabei lenkte die Mauer den Ball direkt auf Pascal Kuckhoff, der das 1:1 erzielte (39.).

Die abschließenden fünf Minuten der ersten Hälfte hatten es in sich. Piers Watzlaw wurde nach einem Freistoß im Strafraum von hinten geschubst. Neben dem Elfmeterpfiff gab es zusätzlich Rot für Verursacher Dominik Bröcker – eine von beiden Seiten als zu hart empfundene Bestrafung. Markus Kreutz verwandelte den Elfer zur 2:1-Führung für die Victoria (43.).

Lange freuen durfte sich Kreutz auf dem Platz über die Führung nicht mehr. Eine Minute später bekam er die Rote Karte. Er schubste einen generischen Spieler um. Vorangegangen war ein Zweikampf an der Seitenauslinie, bei dem Indens Stürmer Lukas Nelles über ein Geländer auf den Gehweg fiel und minutenlang liegenblieb. Nelles konnte zum Glück weiterspielen. Seine Serie mit mindestens einem Treffer in jeder Partie sollte aber reißen.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offenes Spiel. Vorne verpasste Peters für Pier mit einem Schuss, den Indens Tolksdorf glänzend parierte, die mögliche Entscheidung. Im Gegenzug spielte Jansen mit einem Pass in die Tiefe Marc Lohbusch frei, der Inden die Punkteteilung bescherte (68.).

„Riesen Kompliment an die Mannschaft, wir sind zweimal zurückgekommen. Ich kann mit dem Punkt leben“, erklärte Inden/Altdorfs Spielertrainer André Didolff, für den sich die Meisterschaft zwischen seinem Team und dem Dürener Sportverein entscheidet: „Wir wollen keinen Punkt mehr abgeben, aber das Ziel hat der DSV wohl auch.“ Inden hat bei einem Spiel mehr an der Spitze vier Punkte Vorsprung.

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