Heimbach - Vier Frauen zeigen im Haus des Gastes klare Strukturen und strenge Kompositionen

Vier Frauen zeigen im Haus des Gastes klare Strukturen und strenge Kompositionen

Von: Anneliese Lauscher
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Andrea Hirsch, Maria Spanier und Edith Rees (von links) ließen sich bei der Eröffnung gern auf Gespräche mit den Gästen ein. Foto: ale

Heimbach. Zur Ausstellung „Begegnungen“, die in Heimbach im Haus des Gastes eröffnet wurde, haben vier Frauen ihre Arbeiten beigetragen. Gezeigt werden Malerei, Holzarbeiten und Schmuck. Im lichtdurchfluteten Ausstellungsraum hatten sich viele interessierte Gäste eingefunden, als die stellvertretende Bürgermeisterin Evelyn Fleuth die Begrüßungsworte sprach.

Sie freue sich, dass hier eine Vielfalt von schönen Dingen präsentiert werde, und wünsche die gebührende Beachtung und angeregte Gespräche. Bilder in unterschiedlichen Formaten zogen die Blicke auf sich, so beispielsweise ein Ölbild mit dem Titel „Glut“: Hier sieht man waberndes Feuer, Glut in allen Farbtönen von Gelb bis Braunrot, man scheint sich wärmen zu können. Die Malerin, Edith Rees, lässt sich von Farben verführen. Meist malt sie abstrakt, jedoch findet der Betrachter seine eigene Deutung und kann zum Beispiel im Bild „Freude“ eine lebhaft tanzende Person erkennen, die sich leuchtend rot vom schwarz-weißen Grund abhebt.

Andrea Hirsch experimentiert gern mit Acrylfarben, sie hat sie in mehreren Schichten übereinander aufgetragen und mit einem Spachtel abgezogen. Es sind interessante Arbeiten entstanden, die so „nicht wiederholbar“ sind. Außerdem liebt sie klare Strukturen und strenge geometrische Kompositionen, womit sie Farbigkeit in nüchterne Räume bringen will.

Filigran wirkt der Pergamentschmuck von Hilde Janisch; doch sei er durchaus robust, war zu erfahren. Die fein gearbeiteten Ketten fanden reges Interesse. Die Holzkünstlerin Maria Spanier, die in Widdau bei Rohren (Monschau) wohnt, ließ sich gern auf Gespräche mit den Besuchern ein: „Ich bekomme Holz, gucke es an, und es gibt mir Inspiration. Ich gebe ihm eine Form, die seinem Wesen entspricht. Es soll nutzbar sein.“ So entstand aus Birkenstämmchen – naturbelassen und mit Rinde - ein viel beachteter Stuhl, dessen glatte Sitzfläche und Rückenlehne aus geöltem Kirschbaumholz bestehen. Und die „Superbowl“ ist nicht gleichförmig rund, weil die Linde, aus der sie geschnitzt wurde, es auch nicht war.

Wer die vielseitige Ausstellung besuchen möchte, kann dies noch bis zum 4. Mai tun. Sie ist täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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