Düren - „Vielfalt erhalten“: CDU und Bürgermeister bewerten Schulpolitik

„Vielfalt erhalten“: CDU und Bürgermeister bewerten Schulpolitik

Von: inla/ja
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Konnte sich Ganztagsunterricht an einer Hauptschule vorstellen: Bürgermeister Larue. Foto: inla

Düren. Als „Eingeständnis der Kraftlosigkeit der ‚Ampel‘“ kommentiert der Dürener CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Weschke die Entscheidung der SPD, von den im Wahlkampf und im Koalitionsvertrag angekündigten Veränderungen in der Dürener Schullandschaft Abstand zu nehmen.

„Für die Schulen selbst freut es mich natürlich“, betonte Weschke. „Sie können jetzt wieder ihrem pädagogischem Auftrag nachgehen. Es ist gut, dass die Vielfalt in der Schullandschaft erhalten bleibt.“ Das hatte die CDU immer gefordert. Wie berichtet, will die SPD nun verstärkt das Gespräch mit den Schulen suchen, um auszuloten, inwieweit es Veränderungspotenzial geben könnte. Beteiligt werden sollen auch Wirtschaftsfachleute oder andere Experten. Die SPD ist von ihren Plänen, strukturelle Veränderungen vorzunehmen, etwa den Ausbau der Gesamtschulen, abgerückt, weil „es dazu keine breite Mehrheit“ in der Politik und der Bevölkerung gab, wie die schulpolitische Sprecherin Dagmar Nietan sagte.

Dürens Bürgermeister Paul Larue ist auch Schuldezernent und hatte wie die CDU immer gefordert, am Schulsystem in Düren nichts zu ändern, weil es sich bewährt habe. Als vor Monaten über den Fortbestand des Rurtal-Gymnasiums debattiert wurde, hatte Larue öffentlich erklärt, dass in seiner Verantwortung keine Schule in Düren geschlossen werde. Speziell das RTG biete einen „qualitativ guten Ganztagsunterricht“, der nun von den Eltern angenommen würde. Für das kommende Jahr verzeichnet das RTG 84 Anmeldungen. Einen Ganztag könnte sich Larue an einer der Dürener Hauptschulen vorstellen. Eine zielgerichtete Förderung am Nachmittag wäre ein „lohnendes Ziel“. Die Realschule am Bretzelnweg bietet einen Ganztag an, zudem mittlerweile zahlreiche Grundschulen in Düren.

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