Viele wollen die Chöre der Pfarrgemeinde St. Lukas hören

Von: gkli
Letzte Aktualisierung:
12140364.jpg
Die Chöre der Pfarrgemeinde St. Lukas stellten sich am Freitagabend in der Annakirche gegenseitig und einem interessierten Publikum vor. Foto: Gudrun Klinkhammer

Düren. Pfarrer Ernst-Joachim Stinkes blickte am Freitagabend in das Kirchenschiff der Annakirche und stellte fest: „Schon im Vorfeld war mir klar, dass das Schiff so gut besucht sein wird.“

Zum ersten Mal fanden sich die Chöre der Pfarrgemeinde St. Lukas zusammen, um sich gegenseitig und natürlich auch dem Publikum vorzustellen. „Dieser Abend ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt, was das Zusammenwachsen von St. Lukas angeht. Ich freue mich über so viel Power“, sagte Stinkes.

Auf dem Programmzettel waren 13 einzelne Gruppen aufgeführt, die sich teilweise noch einmal untergliederten. So sangen beispielsweise alle Niederauer Chorgruppen gemeinsam als ein Chor unter der Leitung von Sabine Gerigk-Drees. Die vereinigten Chöre von St. Anna und St. Marien präsentierten sich ebenfalls, allerdings nicht unter der Leitung des angekündigten Hans-Josef Loevenich. Dieser lag laut Pfarrer Stinkes mit Fieber im Bett und war daher verhindert.

Die Aktiven und ihre musikalischen Leiter hatten wunderschöne Lieder herausgesucht, etwa „Look At The World“, erdacht vom englischen Komponisten John Rutter, gleichzeitig Titel des gesamten Konzerts, oder auch „Selig sind, die Frieden stiften“ von Klaus Heizmann und „Von guten Mächten“, komponiert von Othmar Kist.

Auch wenn es immer eine kurze Weile dauerte, bis ein Vokalensemble den Altarraum wieder verlassen und das nächste Vokalensemble sich wieder „gekramt“ hatte, wie Stinkes es locker und sympathisch formulierte, lohnte sich für alle Chorfreunde diese Premiere. Zum einen, um Kontakte zu knüpfen, zum zweiten aber auch, um neues Repertoire zu hören. Jeder Chor hatte für seine Präsentation 15 Minuten Zeit.

Sätze aus Stinkes Ansprache („Wer singt, der betet doppelt“ oder „Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt“) erhielten an diesem Abend ein akustisches Gesicht und eine tiefe Bedeutung. Die Anwesenden spendeten für die einzelnen Vorträge den verdienten Applaus. Zum Schluss erklang aus allen Kehlen das Lied „Du bist heilig, Du bist heil“.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert