Viele lachende Gesichter beim Stadtfest in der Nordstadt

Von: Daniela Schröder-Martinak
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Die Tänzerinnen der Tamilischen Schule Düren ernteten nach ihrem Auftritt jede Menge Applaus von den über 1000 Besuchern. Foto: Daniela Schröder-Martinak

Düren. Wer es bunt mag, war genau richtig. Farbenfroher war es wohl nirgendwo an diesem eher verregnetem Tag. Beim Nordstadtfest im Dürener Nordpark zeigte sich zwar die Sonne sehr selten, dafür aber jede Menge lachende Gesichter.

„Das Wetter ist grau, aber der Stadtteil ist bunt“, brachte Bürgermeister Paul Larue es bei der Ansprache zur offiziellen Eröffnung auf den Punkt.

Kein bisschen trübten die Wolken die Stimmung. Über 1000 Besucher strömten in den Park. Ein interkulturelles Tanzprogramm, jede Menge kulinarische Köstlichkeiten, allerlei Angebote für Jung und Alt lockten nicht nur die Stadtteilbewohner in das Nordviertel. Abwechslungsreicher hätte der Tag nicht gestaltet werden können.

„Lassen Sie sich verführen zu einem lebendigen Nachmittag in einem bunten und vielfältigen Stadtteil“, hatten die Veranstalter zuvor geworben und nicht zu viel versprochen. Annika Schmitz und Sümera Armann führten durch das aktionsreiche Programm. Angefangen mit einer Leistungsschau der zahlreichen örtlichen Vereine und Einrichtungen bis hin zu musikalischen Beiträgen von Gruppen wie „Cantalyra“ und den „Outdrops“ aus Düren stellten die Stadtteilvertreter beim achten Nordstadtfest unter Beweis, dass eine neue Tradition im Dürener Stadtleben nicht mehr wegzudenken ist.

„Wir haben eigens für die Planung der Feste eine Projektgruppe gegründet, die ganzjährig mit den Vorbereitungen beschäftigt ist“, erklärt der Vorsitzende der Stadtteilvertretung Nord-Düren, Ralf Schmitz. Während für die Kinder eine Hüpfburg, der „Schnelle Emil“, Kinderschminken und vor allem der Zauberkünstler, Toni Hamacher, die Höhepunkte des Tages waren, hatten die Nord-Dürener, Eltern, Freunde und Verwandte ihre Freude an Auftritten der Hip-Hop Gruppe „Just“, der Tamilischen Tanzschule und der Realschule Bretzelnweg.

„In Kooperation mit über 28 Vereinen, Unternehmen, Schulen, Kindertagesstätten, Institutionen und sozialen Einrichtungen sowie mit zahlreichen Bewohnern der Nordstadt ist es uns wieder gelungen, ein tolles Fest auf die Beine zu stellen“, betonte Schmitz stolz.

„Bunt, bunter – Nord-Düren“, lautete das Motto des Festes, das den ganzen Stadtteil widerspiegelte. „Da wir ja bekanntlich der Stadtteil mit Herz sind, hier noch eine Herzensangelegenheit“, sagte der Vorsitzende der Stadtteilvertretung. „Wir möchten spontan einen Spendenaufruf für die Opfer in Nepal starten.“ Das Geld soll dort den Bewohnern von Janga-City zu Gute kommen.

Wer nicht zu Gast auf dem Nordstadtfest war und dennoch spenden möchte, kann sich unter www.nord-dueren.de oder per E-Mail unter info@nord-dueren.de Informationen einholen.

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