Drove - Viele Ideen für die Zukunft des Dorfes

Viele Ideen für die Zukunft des Dorfes

Von: bel
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Drover Bürger machten sich in der Turnhalle in einem ersten Schritt zur „Dorfwerkstatt“ Gedanken die Zukunft des Dorfes. Foto: bel

Drove. Wie ist es um den Kreuzauer Ortsteil bestellt? Wie könnte die Zukunft des Dorfes aussehen? Knapp 50 Drover füllten die Stühle in der Turnhalle, um zunächst den Ist-Zustand ihres Dorfes zu ermitteln, um dann in drei Gruppen Ideen zu entwickeln, wie man zu einem verträglichen Soll-Zustand kommen könne.

Ortsvorsteher Horst Hechemer wünschte in seiner Begrüßung, dass Alteingesessene und Neubürger sich zusammensetzten, damit schlummerndes Potenzial und bürgerliches Engagement wachgerufen und aktiviert werden können. Auch der Bürgermeister der Gemeinde, Ingo Eßer, in Drove aufgewachsen und immer noch Bewohner, begrüßte die Teilnehmer mit dem Wunsch, dass im Zuge eines Gemeinschaftsgefühls viele Handlungsfelder erschlossen werden.

In einer ersten Runde stellte Martina Klöhn, die Moderatorin des Projekts, die Themen vor, die sie und ihr Team im Vorfeld in Drove herausgefunden hatten. Ihre Interviewpartner hatten unter anderem die Themen Integration von Neubürgern, Sicherung der Daseinsvorsorge, Drover Heide, Leerstand von Gebäuden, ÖPNV-Anbindung nach Nideggen und Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden genannt. Ganz oft sei der Begriff „Dorfgemeinschaft“ gefallen.

Jeder Teilnehmer konnte drei Themen aussuchen, die dann jeweils in drei Gruppen erörtert wurde. Die Mehrheit der Nennungen entfiel auf die Themen „Öffentliche Treffpunkte, besonders auch für Jugendliche“, „Nachbarschaftshilfe, mit den Unterpunkten Mitfahrgelegenheiten für ältere Bürger“. Eine dritte Gruppe kümmerte sich um das „Öffentliche Erscheinungsbild des Ortes“.

In reger Diskussion, oft mit Enthusiasmus vorgetragen, entwickelten sich, moderiert von drei Mitarbeitern der Weyer-Gruppe, Themenfelder, an der Realisierung orientiert und zukunftsweisend.

Demnach könnten zu den Treffpunkten zukünftig eine Grillhütte, ein umgestalteter Bolzplatz oder ein Dorfgemeinschaftshaus gehören. Die Gruppe „Nachbarschaftshilfe“ brachte im Plenum Stichworte wie „Bürgergruppe“, „Pflegeengel“ und Taschengeldstelle“ ins Spiel.

Die Gruppe „Öffentliches Erscheinungsbild und Verkehr“ konnte mit einer großen Palette mit Vorschlägen aufwarten. Unter ihnen: Parkplatzsituation, mangelhafter Öffentlicher Personennahverkehr, der mit einem Bürgerbus etwas korrigiert werden könnte. Gewünscht wurde die Unterstützung von Ehrenamtlern durch die Gemeinde, die dem Dorf ein besseres Erscheinungsbild geben könnten.

Wie geht es weiter in Drove? Interessierte schließen sich zusammen, erarbeiten in ihrer Dorfwerkstatt ein Programm und versuchen es tatkräftig umzusetzen. Den meisten Teilnehmern war nach dieser etwa vierstündigen Einführungsphase klar, dass jetzt „Hand angelegt werden muss.“.

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