Viel Musik beim Tag der offenen Tür

Von: Christoph Hahn
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Talente aus der Keyboard-Klasse von Lehrer Jörg Matzke gaben beim Tag der offenen Tür in der Musikschule Düren eine eindrucksvolle Pobe ihres Könnens. Foto: Hahn

Düren. Jede Menge Leben herrscht in der Musikschule der Stadt Düren an der Ecke August-Klotz-Straße/Tivolistraße sowieso schon. Doch dieses quirlig-melodische Leben verträgt durchaus eine Steigerung - wie jetzt beim Tag der offenen Tür geschehen.

Was Koordinatorin Andrea Nolte dort mit Unterstützung von Schulleiter Johannes Esser und der Vorsitzenden des Förderkreises, Dr. Gisela Hagenau, auf die Beine gestellt hatte, war aller Ehren wert - und verband Züge einer Talentprobe mit der Darstellung all jener Möglichkeiten, die dieses Institut Mädchen und Jungen aus Stadt und Kreis bietet.

Treppauf und treppab

Treppauf, treppab bewegte sich der Menschenstrom durch das weiß gestrichene Haus, vorbei an dem Kuchen-Büffet, das die Damen des Förderkreises mit den Eltern der Schülern zusammengestellt hatten und am Tag der offenen Tür betreuten, und vorbei am Infostand.

Ein Anziehungspunkt dieser Rundgänge waren immer wieder die Zimmer und Räume, in denen Lehrkräfte den geneigten Besuchern vorführten, wie ein Musiker die Harfe zupft, die Tuba bläst, das Akkordeon traktiert oder andere Instrumente sinnvoll nutzt - erste Schritte zum Selber-Tun inbegriffen.

Ein weiterer Anziehungspunkt war der Vortragssaal im Untergeschoss. In ihm stellte sich vor, wer sich schon weit in Richtung Konzertreife vorgearbeitet hat: „Cellica”, eine reine Cello-Formation auf der Grenze zwischen Orchester und Band, das sich unter Leitung von Musikschullehrerin Ina Pelzer-Trinius mit beherztem Bogenstrich moderne Klassiker speziell aus dem Heavy-Metal-Bereich aneignet, oder diverse Talente aus Jörg Matzkes Keyboard-Klasse, denen Blues und Beat mindestens genau so am Herzen liegt wie der „olle” Bach.

Wer seine Ohren an diesem Tag offen hielt, der konnte in der Musikschule Düren viel Neues kennen lernen - und während seines Besuchs feststellen, dass das Haus alles andere ist als eine vermuffte Lehranstalt.
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