Viel Arbeit für einen jecken Tag

Von: Leandra Kubiak
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Schon jetzt jeck auf Karneval: Wino Ulhas, Präsident des Regionalverbands Düren im Bund Deutscher Karneval, Udo Zimmermann, Sparkasse Düren, Sabine Briscot-Junkersdorf von der Stadt Düren und Bürgermeister Paul Larue. Foto: Leandra Kubiak

Düren. Von einer Traum-Veranstaltung kann man nicht gerade sprechen, die das Jugendamt da einmal im Jahr auf die Beine stellt. Die Jugendlichen haben eine Menge Spaß, für das Jugendamt bedeutet die Weiberfastnacht auf dem Kaiserplatz aber vor allem Arbeit und einen großen finanziellen Aufwand.

In diesem Jahr belaufen sich die Kosten auf rund 20.000 Euro, wie Peter Junker vom Jugendamt Düren sagt. Von Wirtschaftlichkeit kann dabei keine Rede sein, denn die Veranstaltung ist kostenlos. Ein Großteil der Kosten wird von der Sparkasse Düren getragen, den Rest übernimmt das Jugendamt selbst.

„Es geht uns um ein adäquates Angebot für die Jugendlichen“, sagt Junker. „Und die Jugendlichen kommen so oder so in die Stadt und feiern.“ Das ist es den Mitarbeitern aus den Bereichen Mobile Jugendarbeit, Streetwork und Schulsozialarbeit, aus denen am 23. Februar jeweils Vertreter vor Ort sein werden, lieber, es wird in einem geschützten Rahmen Karneval gefeiert.

Anders als in den vergangenen Jahren wird die Veranstaltung in diesem Jahr nicht von Gastronom Gerd Suhr organisiert. Veranstalter ist die Eventagentur Wolff in Auftrag des Jugendamtes. Eingebunden sind auch Ordnungsamt, Polizei, Rotes Kreuz, das Amt für Feuer- und Zivilschutz, der Dürener Service Betrieb und das Krankenhaus Düren.

Die Firma Wolff engagiert zudem einen privaten Sicherheitsdienst, „RAD Sicherheit“ aus Köln, der an dem Tag mit rund 30 Mitarbeitern vor Ort sein wird. Das Sicherheitskonzept der vergangenen Jahre habe man weitestgehend übernehmen können, an einigen Stellen sei es aber überarbeitet worden, sagt Willi Wolff, Leiter von Wolff Dienstleistungen. Alle Details des Konzepts nennt er nicht, der „Allgemeinsituation“ werde aber Rechnung getragen, versichert er.

Priorität hat vor allem eines: Die Einhaltung des Glasverbotes im gesamten Innenstadtbereich, das sich bereits in den vergangenen Jahren bewährt hat. Zwölf Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden vor Ort sein und kontrollieren, ob Glasflaschen im Umlauf sind. Auch die Kioske um den Rathausvorplatz kooperieren und werden keine Glasflaschen verkaufen.

Um zudem kontrollieren zu können, dass niemand Waffen oder waffenähnliche Gegenstände mitbringt, wird der Kaiserplatz abgesperrt sein. An den Eingängen zum Platz wird jeder Besucher kontrolliert.

Die Veranstaltung auf dem Kaiserplatz beginnt um 12 Uhr, endet um 17 Uhr und richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. Erwartet werden rund 4000 Jugendliche und junge Erwachsene. Für Stimmung sorgt DJ Sandro Diaz. Für Kinder unter 14 Jahren gibt es Angebote im Jugendzentrum „Multikulti“, im Thomas-Morus-Haus, im Freizeitheim St. Michael und im Jugendheim Echtz.

Zwischen 8 Uhr morgens und 19.30 Uhr wird der Kaiserplatz von den Bussen des DSB nicht angefahren. Der Halt wird auf die Schenkelstraße verlegt. Auch in den Bussen werden am 23. Februar zusätzliche Mitarbeiter eingesetzt.

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