VfR Vettweiß bleibt die weiße Weste erhalten

Von: Sebastian Adriany
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Fußball
Bedrängten den Tabellenführer, brachten ihn aber nicht zu Fall. Wissersheims Bünyamin Kekec (weiß) hat hier im Zweikampf gegen den Vettweißer Justin Zansen das Nachsehen. Foto: Sebastaian Adriany

Vettweiß. 21 Spiele, 21 Siege. Der VfR Vettweiß hat das „Spiel der Woche“ in der Kreisliga C5 mit 3:2 gegen den BSV Wissersheim. „Das war heute kein Selbstläufer. Uns hat hinten die Konzentration gefehlt“, sagte Robert Kunze, Trainer der des Gastgebers aus dem Zentralort.

Und so klatschte der Trainer des Siegers nach dem Abpfiff jeden Spieler der Gäste ab und zollte dem Verklierer Respekt.

Zeitweise war Wissersheim nah dran, dem VfR den ersten Punktverlust herbeizuführen. Auch weil Gästecoach Holger Theis an der Seitenlinie Meter machte und sein Team immer wieder Anweisungen zurief. Da die Gäste die Außenbahnen gut zustellten, versuchte Vettweiß im Spiel mit langen Bällen zu agieren. Zumeist ohne Abnehmer. Als sich ihnen dann die Gelegenheit bot zu kombinieren, schlugen sie zu. Über Michael Hoch und Tobias Brettschneider gelang der Ball zu Rene Barkhoff, der das 1:0 erzielte (29.).

Die Gäste mussten den Rückstand aber nicht lange verdauen und trafen selbst ins Netz. Christian Rogowski, der in der Anfangsphase noch alleine vor dem Tor des Spitzenreiters per Heber scheiterte, lieferte beim 1:1 die Vorlage. Er spielte in der Mitte Cedrik Schulze frei, der eine Minute zuvor nach einer missglückten Ballannahme das Leder frustriert auf die Straße geschossen hatte, dann aber den Ausgleich erzielte (33.). Trotz Möglichkeiten der Hausherren rettete Wissersheim das 1:1 in die Pause.

Nach der Pause waren die Gäste aber glücklich, nicht in Rückstand zu geraten und gleichzeitig dezimiert zu werden. Der Vettweißer Hussein Kmeinasi überlupfte im Eins-gegen-Eins-Duell Torhüter Mirco Zilleken. Den möglichen Rückstand verhinderte BSV-Spieler Rüdiger Becker per Hand, ohne dass der Schiedsrichter es sah.

Weniger Glück hatten die Gäste bei den beiden weiteren Gegentreffern. Erst verschätzte sich Keeper Zilleken bei einer Flanke von Johannes Geuenich, die ins Tor ging (59.). Beim 3:1, einem Schuss von Barkhoff, wurde der Ball abgefälscht (65.).

Wissersheim bewies aber Moral und kam dank des Treffers von Henning Härbelt zum 3:2-Anschluss (73.). In der Folge vergab Vettweiß teilweise kläglich mehr als eine Handvoll Chancen zum 4:2. „Wir hätten es eher entscheiden müssen“, wusste Kunze, dass diese Fahrlässigkeit hätte bestraft werden können. Wurde sie aber nicht, womit die weiße Weste weiterhin bestehen bleibt.

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