Vettweißer Feuerwehr zählt 152 aktive Mitglieder

Von: fjs
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Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber erhielt Stefan Burtscheidt (vorne Mitte). Heinz Ratuszny und Alfons Pönsgen wurden für 50-jährige Mitgliedschaft in der Wehr durch den Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar (links), die Wehrleitung und Bürgermeister Joachim Kunth (3.v.r.) geehrt. Foto: Schröder

Vettweiß. Einer „hervorragenden Mannschaft mit großartigem Einsatz und den Familienangehörigen, die dahinter stehen“, dankte Bürgermeister Joachim Kunth in der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vettweiß.

Um die Zukunft der Wehr braucht sich der Bürgermeister nicht zu sorgen. Bei einem Durchschnittsalter der 152 aktiven Wehrmitglieder von 34,4 Jahren – und 40 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr – scheint deren Schlagkraft gesichert, wie Wehrleiter Ralf Weyers feststellte.

Die Vettweißer Wehr fuhr im vergangenen Jahr 69 Einsätze, die sich in 50 Technische Hilfen und 19 Brandeinsätze gliederten. Was da so alles anfällt, zählte Wehrleiter Ralf Weyers auf: Von der Bergung eines nach einem Verkehrsunfall verendeten Pferdes, bis hin zur Suche nach einer entlaufenen Schlange reichte das Spektrum der Aufgaben. Die Ausbildung auf Gemeindeebene erfolgt in Kooperation mit den Nachbarkommunen Merzenich und Nörvenich. Auch der ABC-Zug 504 besteht aus den Wehren der Gemeinden Kreuzau, Nörvenich und Vettweiß.

„Es sieht gut aus, aber die Arbeitgeber weigern sich zunehmend bei Freistellung von Feuerwehrleuten“, sagte der stellvertretende Wehrleiter Bernd Elsig. Bürgermeister Joachim Kunth, der die Zusammenarbeit mit der Wehr bei der Aktualisierung des Brandschutzbedarfsplanes hervorhob, sagte den Wehrleuten Unterstützung zu bei der Werbung um Nachwuchs innerhalb der mit den Nachbargemeinden abgestimmten Aktion „Bördefeuer“. Nicht vorbei kam Kunth an dem Video der Vettweißer Wehr, das derzeit in Sozialen Netzwerken die Runde macht: „Hier dürfen wir stolz sein auf die Vorreiter-Rolle.“

Ein gutes Zeugnis stellte auch Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar der Vettweißer Wehr aus: „Hier funktioniert alles.“ Auf ein geteiltes Echo stieß allerdings die Mitteilung des Kreisbrandmeisters, dass nach Änderung der Laufbahnverordnung Personen bis zum Alter von 67 Jahren in der Wehr aktiv sein dürfen.

Neben einer großen Zahl von Ernennungen und Beförderungen wurden auch Jubilare geehrt. Für 25 Jahre aktive Tätigkeit in der Wehr wurde Stefan Burtscheidt mit dem NRW-Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Und der Kreisfeuerwehrverband ehrte zwei Urgesteine der Vettweißer Wehr für 50 Jahre Mitgliedschaft: Alfons Pönsgen und Heinz Ratuszny.

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