Verschlüsselte Botschaften im Komm-Zentrum

Von: Jana Peterhoff
Letzte Aktualisierung:
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Daniela Thelen-Großmann stellt ihre Werke mit den verschlüsselten Botschaften bis zum 18. Juli im Dürener Komm-Zentrum an der August-Klotz-Straße aus. Foto: Jana Peterhoff

Düren. Zuerst entsteht ein Symbol. Mit einem dicken Pinsel und der Chinatusche hält sie die Idee zuerst einmal grob auf dem Papier fest. Dann werden die ursprünglichen Linien mit dem Fineliner oder dem Tintenkuli fortgeführt, verändert oder wiederholt. Zum Schluss kommen die Buntstifte in Einsatz.

Die Miniaturen werden ausgemalt. Bis zu 15 Stunden konzentrierte Arbeit stecken manchmal in solch einem Werk. So ähnlich entstehen ihre Bilder.

Die Rede ist von Daniela Thelen-Großmann. Den Dürenern als Theaterschaffende bei den „Skunks“ bekannt, stellt sie jetzt bis zum 18. Juli in der Galerie im Komm-Zentrum aus. Die Bilder verließen die Wände ihres Wohnzimmers, um jetzt die weißen Wände an der August-Klotz-Straße 21 zu schmücken.

Auf diese Idee kam Robert Schumacher von der Band „Cantalyra“. Die vier Musiker sorgten für einen schönen musikalischen Rahmen der Ausstellungseröffnung. Brigitte Sehle (Gesang und Akordeon), Reiner Brucker (Gitarre), Markus Voth (Klarinette) und Robert Schumacher (Bass) begleiteten mit passend ausgewählten Melodien die Eröffnung der Ausstellung „Better Times“ vom Anfang bis zum Schluss.

Max Busch, Geschäftsführer des Komm-Zentrums, stellte die Bildermacherin dem Publikum vor. Viele Gäste und Gratulanten waren gekommen und ließen bei einem Glas Sekt und in einer angenehmen Atmosphäre die Ausstellungsstücke auf sich wirken. Das Komm, sagte Busch, schmücke sich gerne mit kreativen Ausstellern. Seit 20 Jahren wird hier Kunst ausgestellt.

Über den aktuellen Gast aus der Region freute sich Max Busch. „Wo endet die Schrift und wo beginnt das Bild? Es sind verschlüsselte Botschaften, die gewisse Ähnlichkeit mit Graffiti aufweisen, und die es zu entschlüsseln, zu enträtseln gilt“, übersetzte er Thelen-Großmanns künstlerisches Tun. Die Künstlerin nannte ihre Werke kleine Psychogramme. „Das Segelschiff“, „Geometrie des Tanzes“, „Ja“, „Sommer“, „Fantasie und Poesie“ , die Titel stecken oft in den Bildern.

Alle, die eins dieser Bilder für das eigene Wohnzimmer erwerben wollten, bekamen als Geschenk von Daniela Thelen-Großmann selbst gestrickte Söckchen.

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