Verschiedene Facetten der Kammermusik

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Düren. Seit 65 Jahren gibt es sie bereits: die Konzerte der Vereinigten Industrieverbände (VIV). Und sie sind beliebt wie eh und je.

Ab September präsentieren die Vereinigten Industrieverbände mit Unterstützung der Hochschule für Musik und Tanz Köln wieder ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Ensembles.

Die Saison startet am Montag, 21. September, mit einem Liederabend des Künstlerduos Michael Dahmen (Bariton) und Christoph Schnackertz (Klavier). Für das Eröffnungskonzert der Industriekonzerte haben die beiden eine Reise durch die deutsche romantische Liedliteratur zusammengestellt.

Im ersten Teil des Konzertes erklingen Lieder und Balladen von Franz Schubert und Carl Loewe. Der zweite Konzertteil widmet sich mit Werken von Richard Strauss und Hans Pfitzner dem Jahreszeiten-Zyklus „Frühling, Sommer, Herbst und Winter“. Eine Auswahl aus den „Mörike-Liedern“ des Spätromantikers Hugo Wolf rundet den Abend stimmungsvoll ab.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „WDR 3 Kammerkonzerte NRW“ gastiert am Montag, 23. November, das „Mandelring-Quartett“ im Haus der Stadt. Seit vielen Jahren ist der klassische Streichquartettabend ein fester Bestandteil jeder Spielsaison. Das „Mandelring-Quartett“ steht für eine hohe Qualität und musikalische Professionalität. Neben Joseph Haydn und Maurice Ravel spielen die Musiker auch ein Stück des heute eher unbekannten deutsch-jüdischen Komponisten Berthold Goldschmidt. Seine Musik orientiert sich stilistisch an der Übergangsphase zwischen Spätromantik und früher Moderne.

Ungarisches Temperament

Liza Ferschtman (Violine) und Quirine Viersen (Violoncello) konzertieren am Dienstag, 26. Januar, in Düren. Das Duo hat drei klassische Werke für die Besetzung „Violine-Violoncello“ ausgesucht. Die Musikerinnen eröffnen das Konzert mit einem Werk von Erwin Schulhoff, das sich stilistisch an der Neoklassik des frühen 20. Jahrhunderts orientiert.

Es folgt ein Stück von Maurice Ravel, dem Komponisten des berühmten „Bolero“. Zum Abschluss erklingt Musik des Ungarn Zoltán Kodály, die elegische Momente mit ungarischem Temperament vereint.

Für die Kammermusikbesetzung „Flöte – Harfe“ haben in den vergangenen Jahrhunderten Musiker aus vielen Ländern schöne und harmonische Werke komponiert. Andere geeignete Werke aus unterschiedlichen Epochen der Musikgeschichte wurden für diese Besetzung eigens bearbeitet.

Die Vereinigten Industrieverbände präsentieren am Donnerstag, 10. März, das „Queens Duo“. Verena Beatrix Schulte (Flöte) und Hanna Rabe (Harfe) haben ein Programm mit dem Titel „The Garden of Adonis“ zusammengestellt. Flöte und Harfe „erzählen“ hierbei faszinierende musikalische Geschichten aus verschiedenen Jahrhunderten.

„Kölner Horn-Ensemble“

Den Abschluss der Spielsaison bildet ein Konzert der Horn-Meisterklasse von Professor Paul van Zelm, Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Das „Kölner Horn-Ensemble“ (KHE) lässt am Dienstag, 26. April, die Hörner im Dürener Haus der Stadt erschallen. Paul van Zelm ist seit 1999 Professor an der Kölner Musikhochschule und erster Solohornist beim WDR Sinfonieorchester Köln.

Er übernimmt nicht nur die künstlerische Leitung des Dürener Gastspiels seiner Klasse, sondern wird auch gemeinsam mit seinen Studierenden musizieren und das Konzert moderieren. Am Klavier begleitet Zeynep Artun-Kircher das Ensemble.

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