Verpackt mit einer guten Tat

Von: dama
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Der Caritasverband und die Int
Der Caritasverband und die Interessengemeinschaft Düren-City sind darauf vorbereitet, zahlreiche Geschenke zu verpacken. Foto: Martinak

Düren. Die Situation kennen sicherlich alle: Manchmal wird ein Weihnachtsgeschenk noch in letzter Sekunde gekauft. Um so praktischer ist es, wenn das Präsent dann in der Stadt noch hübsch verpackt wird - und der Schenkende damit etwas für einen guten Zweck tut.

Unter dem Motto: „Verschenken Sie nicht nur etwas Schönes, sondern verpacken Sie es mit einer guten Tat”, bauen die Interessengemeinschaft Düren-City und der regionale Caritasverband wieder eine „Einpackstation” in der Fußgängerzone auf.

Als „Helfer des Nikolauses” sorgen die Mitglieder der Vereine dafür, dass sich Einpackmuffel ab Freitag, 16. Dezember, an der „Einpackstation” an der Kölnstraße ihre Weihnachtsgeschenke gegen eine Spende verpacken lassen können. „Mit dem Erlös der Aktion soll die Arbeit der Einzelhilfe des Caritasverbandes unterstützt werden. Diese Hilfe richtet sich an hilfsbedürftige Menschen in unserer Stadt”, erklärte Einzelhändler Uwe Gunkel.

Sogar die Dürener Prominenz will wieder kräftig mit einpacken. So stehen unter anderem Staatssekretär Thomas Rachel (MdB), Bürgermeister Paul Larue und Regionaldekan Otto von Dannwitz bewaffnet mit Schleifenband und Geschenkpapier parat. „Auf Thomas Rachel freue ich mich besonders. Der ist wirklich zu gebrauchen, der kann Päckchen verpacken”, versicherte Gisela Gerdes vom Caritasverband.

Die Initiatoren der Aktion beschränken diese auf die letzte Woche vor Weihnachten, weil dann meist der größte Andrang herrsche. Bereits im dritten Jahr arbeitet Gisela Gerdes an der Einpackstation mit und achtet sogar auf die derzeitige Mode: „Dieses Jahr verpacken wir in Grün-Lila. Wir wollen schließlich mit dem Trend gehen.”

Von Jahr zu Jahr werde die Aktion besser angenommen. So wurden im vergangenen Jahr 420 Geschenke verpackt. „Wir kommen häufig ins Gespräch mit den Leuten und erfahren dann, dass viele, denen es selber nicht so gut geht, spenden. Einfach, weil sie wissen, dass es Leute gibt, denen es noch schlechter geht”, berichtete Gemeindesozialarbeiterin Brigitte Schmitz.

Die steigende Anzahl der Hartz-IV-Empfänger und die der alleinerziehenden Mütter mache ihr nicht nur Sorgen, sondern liege sogar über dem deutschlandweiten Schnitt. Für alle, die noch kein Weihnachtsgeschenk haben, gibt es an der Einpackstation auch den „Dürener Geschenkgutschein” der Interessengemeinschaft Düren-City. Abgerundet wird das Angebot durch Wohlfahrts- und Weihnachtsbriefmarken. Und diejenigen, die ein Geschenk gegen eine Spende verpacken lassen, erhalten als kleinen Dankeschön sogar ein Weihnachtslos und damit die Chance auf einen von zehn Einkaufsgutscheinen im Wert von 1000 Euro.

Die Einpackstation steht in der Woche vor Heiligabend bis Freitag, 23. Dezember, an der Kölnstraße. Wer gerne als ehrenamtliche Einpackhilfe das Projekt unterstützen möchte, kann sich unter Telefon 02421/48112 bei den Organisatoren melden.
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