Verkaufsoffene Sonntage: Verdi behält sich vor zu klagen

Letzte Aktualisierung:
13823529.jpg
An verkaufsoffenen Sonntagen – unser Foto zeigt die Wirtelstraße an einem Stadtfest-Sonntag – brummt es in der Dürener Innenstadt gewaltig. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Ob die vier von der IG City beantragten verkaufsoffenen Sonntage wie geplant am 7. Mai, 17. September, 22. Oktober und am Sonntag vor Weihnachten stattfinden können, ist ungewiss. „Den Vorschlag, der uns bisher von der Stadt vorliegt, lehnen wir ab.“ Die Worte von Verdi-Vertreter Martin Krupp sind eindeutig. Und der Gewerkschaftssekretär geht sogar noch einen Schritt weiter.

„Die Stadtverwaltung muss ihren Vorschlag aus unserer Sicht noch einmal gründlich überarbeiten. Wir behalten uns vor, Klage gegen die geplanten Sonntagsöffnungen in Düren einzureichen.“

Knackpunkt ist – wie berichtet – der sogenannte Anlassbezug. Das Ladenöffnungsgesetz NRW schreibt seit 2013 vor, dass eine Ladenöffnung an den arbeitsrechtlich besonders geschützten Sonntagen nur dann zulässig ist, wenn es parallel eine prägende Großveranstaltung gibt, die mehr Besucher anlockt als der Handel. Aus Sicht von Verdi ist das zumindest beim Frühlingsfest fraglich.

„Ein Frühlingsfest, das eigens stattfinden solle, um einen verkaufsoffenen Sonntag zu rechtfertigen, würde vermutlich vor Gericht scheitern“, betont Kruppa. Und ein Stadtfest rechtfertige keine Öffnung an der Peripherie.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert