Verjüngungskur für den Nachbarschaftstreff

Von: Christoph Hahn
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Nachbarschaftstreff
Freuen sich mit Doris Klotz (im Vordergrund, rechts) und ihrer Kollegin Ulla Struve über den renovierten und umgebauten Nachbarschaftstreff an der Neuen Jülicher Straße in Düren-Nord: Architekt Manfred von Bentheim, Bauingenieur Peter Hippe, Pfarrer Kay Faller, Karl-Heinz Küppers von der Stadtteilvertretung und Baukirchmeister Christian Peukert. Foto: Christoph Hahn

Düren. Er ist so etwas wie der Dreh- und Angelpunkt von Düren-Nord: Im Nachbarschaftstreff der Evangelischen Gemeinde an der Neuen Jülicher Straße 22 verknüpfen sich seit 1982 die Lebenspfade von Menschen, die aus vielen verschiedenen Nationen stammen.

Aus Mitteln der Gemeinde und Fördergeldern des Programms „Soziale Stadt” wurden Fassade und Innenhof dieses Ortes der Begegnung gehörig verschönert. Die Kosten für die Verjüngungskur des Gebäudes beziffern die Verantwortlichen auf mindestens 49.000 Euro. Einladender und freundlicher ist das Haus an einer viel befahrenen Straße unweit des Bahnhofs geworden - nicht nur nach außen hin, sondern mindestens ebenso nach innen.

Darüber freuen sich nicht zuletzt die Leiterin des Treffs, die Sozialpädagogin Ulla Struve, und ihre Kollegin Doris Klotz. Zusammen mit Baukirchmeister Christian Peukert und dem zuständigen Pfarrer Kay Faller freuen sich die engagierten Damen über das verschönerte Umfeld ihrer Arbeit.

So wurde unter anderem die Mauern zu den angrenzenden Grundstücken sowie die Grünflächen erneuert. Überdies wurde ein Fahrradstellplatz angelegt - eine Facette, die dank der Sachkunde von Architekt Manfred von Bentheim und Bauingenieur Peter Hippe dem Zentrum ein Mehr an Aufenthaltsqualität gibt.

Ebenso wie das äußere Erscheinungsbild des Hauses kann sich die Arbeit sehen lassen, die Ulla Struve und Doris Klotz im Inneren leisten. So erfahren dort täglich 45 Kinder Hilfe beim Erledigen ihrer Hausaufgaben. Ein umfangreiches Angebot an Integrations- und Elternkursen sowie Sport-Angebote runden das Angebot ab.

Doch längst nicht die ganze Arbeit beschränkt sich auf Kurse und Seminare: „Wer ein Problem hat, kommt einfach vorbei”, erklärt Doris Klotz und kommt damit auf einen Aspekt zu sprechen, der im Nachbarschaftstreff mindestens ebenso wichtig ist: gelebte Menschlichkeit nämlich.
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