Vereine erhalten rund 20 Prozent mehr Zuschuss

Von: sis
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Kreuzau. Die Zuschüsse, die die Sportvereine in der Gemeinde Kreuzau von der Kommune erhalten, um die Plätze zu pflegen, sollen nach den Vorstellungen der Mitglieder des Hauptausschusses um rund 20 Prozent auf 55.000 Euro erhöht werden.

CDU und SPD stimmten Dienstag dem Vorschlag der Union zu, die Grünen und die FDP lehnten ihn ab. Berücksichtigt werden sollen bei der Auszahlung Nutzung und Fläche der Spielfelder, unterschieden nach Sportplätzen, Trainingsplätze und Nebenflächen. Kontrovers diskutierten die Kommunalpolitiker das Thema. Seit 15 Jahren sind die Zuschüsse für die Pflegekosten konstant geblieben. Anfang 2009 beantragte der VfVuJ Winden, die Zuschüsse anzupassen.

Die Kommune beauftragte den Gemeindesportverband, eine Stellungnahme in Absprache mit den Vereinen zu erarbeiten. Dies geschah. Die Forderung lautete: Erhöhung um 27.107 Euro, sprich 60 Prozent, auf 72482 Euro. Diese Überlegungen fanden nicht die Zustimmung, Lösungen wurden gesucht, auch im Sportausschuss. Im Hauptausschuss stießen die Überlegungen bei der FDP nicht auf Zustimmung.

Die Freidemokraten mahnten ein Gesamtkonzept an, kritisierten auch, dass überall gespart und über Nutzungsentgelte diskutiert werde, man in Kreuzau aber mehr Geld ausgeben wolle. Grünen-Sprecher Astrid Hohn verweigerte auch die Zustimmung mit Hinweis auf ein fehlendes Gesamtkonzept. Rolf Heidbüchel (SPD) forderte, die Nutzung der Plätze auch zu berücksichtigen: „In Bogheim und Leversbach finden keine Pflichtspiele statt. Dort braucht der Platz nicht 30 Mal im Jahr gemäht zu werden.” Stephan Servatius und Rolf Seel verteidigten die 20-prozentige Erhöhung.

Tenor der Christdemokraten: Die Vereine pflegen seit 15 Jahren das Vermögen der Gemeinde. Sie tun dies ehrenamtlich. Deshalb sei die Erhöhung nicht mehr als eine faire Lösung. Und so votierte der Ausschuss mit den Stimmen von CDU und SPD für die Erhöhung um rund 10000 Euro.

Nein sagte die Politik zu einem Kunstrasenplatz in Winden. Obwohl alle Fußballvereine der Gemeinde den Bau auf dem Trainingsplatz befürworten, wird er aus finanziellen Gründen kurz- und mittelfristig nicht gebaut. Es sei denn, die Kommune muss ihn nicht finanzieren...
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