Verbund als Reaktion auf rückläufige Schülerzahlen

Von: smb
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Kreuzau/Drove. Der Erhalt der Grundschule in Drove ist aus Sicht der Gemeindeverwaltung nur möglich, wenn ein Verbund mit der Grundschule in Kreuzau gegründet wird. Das geht aus einer Verwaltungsvorlage für die Sitzung des Schulausschusses am Mittwoch, 23. Januar, hervor.

Laut Verwaltung werden an der Grundschule derzeit 77 Kinder in vier Klassen unterrichtet. 89 Grundschulkinder wohnen im früheren Grundschulbezirk Drove.

Aufgrund rechtlicher Änderungen könnten Grundschulen mit weniger als 92 und mindestens 46 Schülern allerdings nur als Teilstandorte im Rahmen eines Grundschulverbundes geführt werden. „Ich gehe davon aus, dass der Grundschulstandort Drove grundsätzlich erhalten bleiben soll, insbesondere im Hinblick auf die zukünftige mögliche Entwicklung des Ortes“, schreibt Bürgermeister Walter Ramm und spricht damit Neubaugebiete an.

Auf der Basis eines Gesprächs mit der Schulrätin Anna Helene Lürken schlägt die Verwaltung nun die Gründung eines Verbundes der Kreuzauer und der Drover Grundschule vor. Dies erscheine insbesondere mit Blick auf die rückläufigen Schülerzahlen in Kreuzau sinnvoll. Der Standort Stockheim sei nicht zuletzt wegen des Neubaugebietes Marieneiche eigenständig zu führen.

Je nachdem, wie sich die Schülerzahlen in Drove entwickeln würden, wäre es der Vorlage zufolge auch möglich, jahrgangsübergreifende Gruppen zu bilden, wenn die erforderlichen Klassengrößen nicht erreicht würden. Auch über das Thema Inklusion will die Verwaltung diskutieren.

Wenn ein Schulverbund gegründet werde, sei der Erhalt einer Konrektorenstelle möglich. Der bisherige Schulleiter in Drove, Jens Neumann, wird die Schule nach Verwaltungsangaben aus „persönlichen und nachvollziehbaren“ gründen zum 1. Februar verlassen. Die aktuelle Schülerzahl sei ein Grund für diese Entscheidung.

Die Sitzung beginnt am Mittwoch, 23. Januar, um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal. Dabei soll auch über die Bildung von Schuleinzugsbereichen für Grundschulen diskutiert werden.

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