Vater-Kind-Zeltlager: Spaß ums lodernde Lagerfeuer

Von: Bruno Elberfeld
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Der Spaß rund um das immer lodernde Lagerfeuer wurde auch in diesem Jahr groß geschrieben. Foto: Bruno Elberfeld

Düren. Im Jahr 1987 hat das Campen von Vätern mit ihren Kindern am Dürener Badesee angefangen, erinnerte sich Jugendtreff-Leiter Günter Greiner, und bis heute sei diese erste Wochenende vor Beginn der großen Ferien von einer besonderen Atmosphäre geprägt.

„Betonen möchte ich“, ergänzte Berthold Becker, Abteilungsleiter im Jugendamt der Stadt, „dass nicht die vielen Aktionen und Attraktionen das Wichtigste an diesem Wochenende sind, sondern das Zusammenleben und Zusammenerleben, das Mehr an sozialer Kompetenz, was nach den Tagen unter dem Strich bei den Teilnehmern hängen bleibt.“

Einer Betrachtung wert sei, wie sich das Verhältnis von Vätern zu ihren Kindern im Laufe der Zeit gewandelt habe. Ende der Achtzigerjahre, zu Beginn der Neunzigerjahre sei dieses tätige Zusammensein von Vätern und Kindern noch etwas Besonderes gewesen, resümierte Becker, jetzt sei es von einer Selbstverständlichkeit geprägt.

Auch das diesjährige Vater-Kind-Camp, wieder in Kooperation mit dem Verein „Dürener Ferienspaß 93“ durchgeführt, ist unter guten Vorzeichen gestartet. Knapp 300 Teilnehmer, unter ihnen 115 Väter, leben in Holzhütten und Zelten. Mittelpunkt auf dem Campingplatz ist das große Zelt, in dem gekocht und gefeiert wird.

Den Anziehungspunkt draußen markiert das ewig lodernde Lagerfeuer, wo die Gruppen sich nach Sonnenuntergang treffen, um gemeinsam zu singen. Die Combo „Die Vier lustigen Fünf“ spielt Lieder, die sich die Männer, Mädchen und Jungen wünschen. Innerhalb von vier Tagen hat die Band sogar ein Liederheft aus dem Boden gestampft, damit jeder Sangeswillige die Texte mitsingen kann.

Freitag war der Ankunftstag, gekrönt mit Grillen und Lagerfeuerromantik mit selbstgemachter Musik.

Samstag wurden verschiedene Workshops wie das Filzen angeboten. Der Fußball rollte auf dem Soccer-Feld und es startete die obligatorische Olympiade. Das Team des „Schnellen Emils“ unterstützte die Väter und ihre Kinder.

Stolz sind die Organisatoren des Sommercamps, dass – wie immer – so gut wie alles selbst organisiert wurde. So galt es am Samstagmittag, 300 hungrige Mäuler zu stopfen. Fünf Väter kochten an diesem Tag 35 Kilogramm Nudeln und 18 Kilogramm Hackfleisch für die berühmte Bolognese-Sauce.

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