Vandalismusserie: 500 Euro Belohnung für Hinweise auf Täter

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Die Zerstörungswut hat vor allem die ehemalige Hauptschule getroffen, aber auch die Turnhalle. Foto: Gemeinde
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Die Zerstörungswut hat vor allem die ehemalige Hauptschule getroffen, aber auch die Turnhalle. Foto: Gemeinde
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Die Zerstörungswut hat vor allem die ehemalige Hauptschule getroffen, aber auch die Turnhalle.

Nörvenich. In Nörvenich ist es in den vergangenen Wochen zu einer Vielzahl von Vandalismus-Fällen gekommen. Nachdem bereits in der ehemaligen Hauptschule wüst randaliert und Vieles zerstört wurde, sind jetzt auch im Burgpark Bänke, Abfalleimer und Bäume mit Brandanschlägen beschädigt und die Sporthalle erneut mit Graffitis verunstaltet worden.

„Dieser beispiellose Vandalismus ist ein Schaden für uns alle, denn die Behebung von Schäden am Eigentum der Allgemeinheit wird letztendlich vom Steuerzahler übernommen und kostet somit unser aller Geld“, betont der Beigeordnete Michael Reutter. „Da das ehemalige Hauptschulareal mittlerweile veräußert ist, trifft hier der finanzielle Schaden zwar nicht mehr die Allgemeinheit, dafür kommt das ‚Fremdschämen‘ gegenüber dem neuen Besitzer zum tragen.“

Alarmierend sei, dass mittlerweile mit dem Anzünden von Gegenständen weit größere Schäden, deren Ausmaß von den Tätern überhaupt nicht eingeschätzt werden kann, billigend in Kauf genommen werden. So wurden zum Beispiel mit Hilfe eines angezündeten Schreibtischstuhls Bänke und Abfalleimer zerstört. Eine weitere Parkbank sowie Pflanzpfosten eines neu gepflanzten Baumes wurden versucht anzuzünden.

Die Gemeindeverwaltung wird nun alle Fälle von Sachbeschädigung zur Anzeige bringen. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen, wird von Seiten der Gemeindeverwaltung und des Eigentümers der ehemaligen Hauptschule eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt.

„Eine Schande für Nörvenich“

„Abgesehen von dem materiellen Schaden, der sich mittlerweile auf mehrere tausend Euro beläuft, ist das gezeigte Verhalten eine Schande für Nörvenich“, unterstreicht Michael Reutter. „Zeit kann man auch sinnvoll verbringen und sich für die Allgemeinheit einbringen, anstatt deren ideelle und materielle Werte zu zerstören. Für eine ziellose Zerstörungswut kann und darf auch ein etwaiger Gruppenzwang nicht als Entschuldigung dienen. Mutig ist vielmehr derjenige, der den anderen der Gruppe Einhalt gebietet und diese auf ihr Fehlverhalten hinweist.“

Hinweise auf die Täter nehmen das Ordnungsamt der Gemeinde Nörvenich unter Telefon 02426/101112 und 122 sowie jede Polizeidienststelle entgegen. Die Angaben werden auf Wunsch vertraulich behandelt.

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