Urkunden von der Denkmalbehörde für historische Spurensuche

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Heike Kussinger-Stankovic (links) und Baudezernent Paul Zündorf (4. von links) bedankten sich im Beisein des Schulleiters Jürgen Paff ( 4. von rechts), noch einmal persönlich bei den Schülern der Stadtmauer AG des Stiftischen Gymnasiums sowie deren Lehrer Dr. Achim Jaeger.

Düren. Als Anerkennung für ihre engagierte Arbeit im Rahmen des Denkmalschutzes und der Teilnahme am „Tag des Offenen Denkmals“ erhielten Schüler der „Stadtmauer AG“ des Stiftischen Gymnasiums Urkunden von der Denkmalbehörde der Stadt Düren.

Der Technische Beigeordnete Paul Zündorf überreichte mit der städtischen Denkmalpflegerin Heike Kussinger-Stankovic die von Bürgermeister Paul Larue unterzeichneten Zertifikate. Die Schüler hatten sich auch in diesem Jahr wieder aktiv am „Tag des Offenen Denkmals“ beteiligt.

Wöchentliche Spurensuche

Schwerpunkt und Thema dieses bundesweiten Aktionstages war die Auseinandersetzung mit unbequemen Denkmälern. Unter diesem Aspekt beschäftigte sich die AG unter der Leitung von Geschichtslehrer Dr. Achim Jaeger mit dem Relief am Aula-Eingang der Schule.

Dieses stammt von Adolf Wamper, der auch die Skulptur des Flammenengels am Rathaus schuf. Seit der Gründung der Stadtmauer-AG im Jahr 2004 treffen sich geschichtsinteressierte Kinder und Jugendliche einmal wöchentlich, um gemeinsam auf historische Spurensuche zu gehen.

Von 2005 an bietet die AG Führungen entlang des altehrwürdigen Gemäuers an, die auf sehr positive Resonanz stoßen. Zudem informiert am bundesweiten „Tag des Offenen Denkmals“ eine stetig wachsende Ausstellung über die Stadtmauer und die geschichtliche Entwicklung der Stadt Düren.

Zurzeit sammelt die Arbeitsgemeinschaft schon erste Ideen für die Teilnahme am nächsten Annamarkt und arbeitet an neuen Projekten. In diesem Zusammenhang werden auch unterschiedlichste Ansichten des alten Düren gesucht. So ist es besonders erfreulich, wenn sich Menschen melden, die neue Materialien zur Verfügung stellen. So wie jüngst Familie Denker aus Düren, die den jungen Geschichtsforschern kurzfristig ein Gemälde von Willi Denker zu Studienzwecken zur Verfügung stellte, auf dem das ehemalige Holztor nach einem Motiv des Kupferstechers Wenzel Hollar zu sehen ist.

„Gerade hier beim Stiftischen Gymnasium ist die Verbindung zwischen der neueren und älteren Stadtgeschichte auf engstem Raum sichtbar. Baudenkmäler sind gbaute Geschichte und wichtig für die Identifikation mit der Heimat“, dankte Paul Zündorf den Schülerinnen und Schülern sowie der Schulleitung für das Engagement.

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